Aufatmen bei VW: US-Richter stimmt Milliardenvergleich zu

Aufatmen bei VW: US-Richter stimmt Milliardenvergleich zu

Der Volkswagen-Konzern hat sich nach dem Abgas-Skandal mit Kunden und US-Behörden auf einen Vergleich von bis zu 14,7 Milliarden Dollar geeinigt. Der Kompromiss wurde nun genehmigt.

Volkswagen hat im Mammut-Rechtsstreit um manipulierte Abgaswerte vorerst Grünes Licht vom zuständigen Gericht für einen Milliarden-Vergleich mit US-Klägern erhalten. Richter Charles Breyer, bei dem Hunderte US-Zivilklagen gebündelt sind, gab am Dienstag seine vorläufige Zustimmung zu dem geplanten Kompromiss.

Es handle sich um eine faire und angemessene Lösung, befand Breyer bei einer Gerichtsanhörung in San Francisco. Die Kläger haben nun mehrere Wochen Zeit, um den Vergleich zu akzeptieren. Danach will das Bezirksgericht endgültig entscheiden. Mit der Umsetzung des Kompromisses wird im Herbst gerechnet.

Der Wolfsburger Autobauer hatte sich mit Kunden und US-Behörden auf einen Vergleich von bis zu 14,7 Milliarden Dollar geeinigt. Mit der Zahlung sollen die Zivilklagen in den USA beigelegt werden, ohne dass es zum Prozess kommt.

Der Kompromiss umfasst zunächst etwa 480.000 vom Abgas-Skandal betroffene Dieselwagen des VW-Konzerns mit 2,0-Litermotoren. Bei rund 85.000 Fahrzeugen mit größeren Motoren steht eine Einigung noch aus.

Die Ungleichheit wuchs auch 2017 weiter. Weltweit gibt es bereits über 2.000 Milliardäre.

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