AUA verringert die Verluste

Die Lufthansa-Tochter hat im ersten Quartal 2016 um 3,7 Prozent mehr Passagiere befördert. Die Auslastung ist jedoch um zwei Prozentpunkte geringer.

AUA verringert die Verluste

Wien/Schwechat. Die Lufthansa-Tochter AUA hat im ersten Quartal 2016 den Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 28 Mio. Euro verringert. Im Vorjahr hatte das traditionell schwierige Winterquartal einen Abgang von 53 Mio. Euro gebracht. Dank ausgeweitetem Angebot gab es ein Passagierplus von 3,7 Prozent auf 2,05 Millionen und damit mehr Einnahmen - aber auch mehr Ausgaben, teilte die Airline am Dienstag mit.

Im ersten Quartal 2016 hatte die AUA 76 Flugzeuge in Betrieb, um zwei mehr als ein Jahr davor. Der Umsatz stieg von 390 auf 400 Mio. Euro (plus 2,6 Prozent). Die Gesamterlöse legten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,9 Prozent von 427 auf 465 Mio. Euro zu. Dazu trugen die neuen Destinationen Colombo (Sri Lanka), Mauritius und Miami und mehr Deutschland-Flüge bei. Das Passagierplus von 3,7 Prozent wurde mit 8,3 Prozent mehr Angebot (4,9 Mrd. Sitzkilometer/ASK) erkauft - dadurch fiel die Auslastung um 2,0 Prozentpunkte auf 71,2 Prozent.

Obwohl die AUA beim Treibstoff und durch einen neuen Mietvertrag für die technische Basis am Flughafen Wien sparen konnte, führte die Ausweitung des Flugbetriebes zu einem Anstieg der Aufwendungen um 2,7 Prozent auf 493 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 2,1 Prozent von 6.021 auf 6.149. Die Pünktlichkeit beim Abflug verschlechterte sich leicht auf 90,5 Prozent (91,1 Prozent).

Die AUA weist auch einen angepassten Gewinn vor Zinsen und Steuern (adjusted EBIT) aus. Hier sind Abgangsbuchgewinne und -verluste, außerplanmäßige Zu- und Abschreibungen sowie Pensions-Sondereffekte herausgerechnet. Es belief sich im ersten Quartal 2016 auf einen Verlust von 29 Mio. Euro. Im 1. Quartal 2015 hatte es wie das EBIT minus 53 Mio. Euro betragen.

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