Apple bleibt der Markenkaiser - Google und Amazon legen kräftig zu

Apple bleibt der Markenkaiser - Google und Amazon legen kräftig zu

Im Jahresranking der weltweit 100 Top-Marken bleibt Apple die Nummer 1. Amazon verdrängt Microsoft. Der Aufsteiger ist Huawei. Mit Red Bull gibt es ein österreichisches Unternehmen, das in die Top100 gekommen ist.

Apple bleibt das wertvollste Markenunternehmen der Welt. Das Markftorschungsinstitut European Brand Institute (EBI) in seinem GLOBAL TOP 100-Markenranking wieder Apple an der Spitze, wie schon im Jahr 2018. EBI beziffert den Markenwert 163,24 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 6,5 Prozent bedeutet. Auf den Rängen zwei und drei folgen Google und Amazon. Der Markenwert von Google hat gegenüber dem Vorjahr um 16,4 Prozent auf 138,78 Mrd. Euro zugelegt. Der Onlinehändler Amazon seinen Markenwert noch kräftiger erhöht um 36,6 Prozent auf 111,42 Mrd. Euro. Der US-Online-Gigant verdrängt Microsoft und rückt auf Platz 3 vor.

Laut EBI sind die Online-Retailer im Vormarsch. Neben Amazon hat auch der chinesische Internethändler Alibaba seinen Markenwert um 19,4 Prozent auf 53,73 Mrd. Euro gesteigert. Damit ist Alibaba erstmals unter die TOP10 des Markenranking vorgestoßen.

Dominierend sind die US-Unternehmen. 47 Unternehmen kommen aus den USA - so viele wie im Vorjahr . Sie bringen es auf einen gesamten Markenwertanteil von 58,5 Prozent. Der Markenwert der US-Unternehmen beläuft sich 1796,19 Mrd. Euro

Europa folgt mit insgesamt 33 Unternehmen (minus 1 gegenüber dem Jahr 2018). Europas Unternehmen steuern 24,1 Prozent des gesamten Volumens der Top100 bei. Der Markenwert beläuft sich auf insgesamt 735,55 Mrd. Euro. Französische Luxuskonzerne überwiegen dabei. Am Vormarsch sind weiterhin die asiatischen Konzerne mit 19 Markenunternehmen (plus 1 gegenüber dem Vorjahr). Der Markenanteil des Asiaten beläuft sich auf 16,9 Prozent.

Der Markenwert der Top100 ist insgesamt um 5,7 Prozent auf 3047,06 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2018 gestiegen. Die Markenwerte der Einzelhandelskonzerne (+18,3 Prozent), IT- und Technologieunternehmen (+10,9 Prozent) sowie Unternehmen im Luxussegement (+21,5 Prozent) konnten die größten Zuwächse ihres Markenwerts weit über dem Durchschnitt erzielen.

Das wertvollste Markenunternehmen Europas ist der französische Luxusgüterkonzern LVMH Group mit einem Markenwert von 75,96 Mrd. Euro (+7,3 Prozent Markenwertwachstum/Platz 6 weltweit). Der Schweizer Spitzenreiter Nestlé kommt auf 39,05 Mrd. Euro (+2,2 Prozent/Platz 19) und ist noch vor dem belgischen Braukonzern AB Inbev Group mit 38,15 Mrd. Euro (-8,9 Prozent /Platz 20).

Die Deutsche Telekom kommt 25,48 Mrd. Euro Markenwert erst auf Platz 38 (+0,5 Prozent) ist stellt somit die stärkste Marke Deutschlands. Der Volkswagen Volkswagen-Konzern kommt mit 24,57 Mrd. Euro (-3,2 Prozent) auf Rang 44.

Österreichs Topmarke Red Bull kommt immerhin unter die 100 wertvollsten Marken weltweit. Mit einem Markenwert von 13,19 Mrd. Euro (+0,9 Prozent) kommt der Energy-Drinkhersteller auf Platz 95 des Global Top 100-Rankings.

Huawei Nummer 1, Hermès Nummer 2

Europas Top-Aufsteiger ist Hermès. Der französische Luxusgüterkonzern konnte einen Zuwachs von 52,8 Prozent erzielen und hält mit einem Markenwert von 12,78 Mrd. Euro immerhin Rang 99. Hermès verzeichnet hiermit prozentual den zweitgrößten Zuwachs aller 100 Top-Markenartikler. Der Verlierer in Europa ist die UniCredit. Die Marke der Bank Austria-Mutter hat um rund 50 Prozent verloren. EBI hat das Bankhaus nur noch auf Rang 97 mit einem Wert von 13,08 Mrd. Euro.

Frankreich ist in Europa an der Spitze der Markenartikler. Frankreichs Top-Marken konnten ihre Werte um 16,1 Prozent auf 183,24 Mrd. Euro steigern, was hauptsächlich dem Erfolg der französischen Luxusgüterbranche geschuldet ist. Deutschlands Konzerns haben um 2,9 Prozent verloren auf 161,21 Mrd. Euro. Großbritannien Marken verloren 0,5 Prozent auf 129,76 Mrd. Euro.

Der Aufsteigen in die Weltliga der Top100-Markenkonzerne kommt aus China. Der umstrittene Telekommunikationskonzern Huawei, dem von Seiten vor allem der USA eine starke Nähe zu Chinas kommunistischer Regierung nachgesagt wird und verdächtigt wird Daten von Unternehmen aus den USA und Europa an Chinas Behörden weiterzuleiten, konnte seinen Markenwert um 189,2 Prozent auf 23,43 Milliarden Euro steigern. Huawei hält somit auf Rang 50 und zieht erstmals in das Top100-Ranking von EBI ein. Chinas Marken konnten ihren Wert um rund zehn Prozent auf 329,48 Mrd. Euro steigern.

Die Marktforscher von EBI haben mehr als 3.000 Markenunternehmen und deren Marken in 16 Branchen in Europa, Amerika und Asien am Radar, untersucht wurden dabei auch Patente der jeweiligen Unternehmen. Die Auswertung und Analyse erfolgte auf Basis des ISO-Standard.

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