Acht Zielpunkt-Filialen werden türkische Supermärkte

Die türkische Supermarktkette Etsan, die mit 18 Standorten in Wien vertreten ist, will mit der Übernahme von acht Zielpunkt-Filialen einen großen Sprung nach vorne machen, sagte der Sprecher von Etsan, Abdullah Ünal, am Freitag im APA-Gespräch. Unter den Ethno-Lebensmittelhändlern sei der Konkurrenzdruck sehr hoch, "deshalb haben wir uns für eine Expansion entschieden", so Ünal.

Acht Zielpunkt-Filialen werden türkische Supermärkte

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) genehmigte Etsan nach vorläufiger Prüfung die Übernahme von acht ehemaligen Zielpunkt-Filialen in Wien. Die türkische Supermarktkette lässt noch offen, ob sie auch die Zielpunkt-Mitarbeiter übernimmt. "Unser Bedarf an Mitarbeitern wird durch die Expansion steigen. Es ist in unserem Interesse, gut ausgebildetes Personal an den jeweiligen Standorten zu haben", sagte Ünal.

Mit dem Zukauf eines Speditionslagers in Niederösterreich hätten logistische Schwierigkeiten behoben werden können, sodass eine Standorterweiterung möglich sei, sagte Ünal.

Die drei Ethnofood-Marktführer in Wien, Etsan, Aycan und Hür Pas, sprechen nicht nur Migranten an, sondern verstärkt auch Österreicher. "Am Anfang war das Ziel, den Bedarf an Lebensmitteln aus den Heimatländern zu decken, mittlerweile haben wir Kunden mit unterschiedlichen Backgrounds", erklärte Ünal.

Ünals Vater hat Etsan im Jahr 1987 gegründet. Angefangen hat er als Greißler im 10. Wiener Gemeindebezirk. Mittlerweile ist die Bilanzsumme der "BASAK" Handels GmbH auf rund 1,9 Mio. Euro angewachsen. 2014 machte die Firma laut "FirmenCompass" unter dem Strich einen Gewinn von 226.718 Euro.

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ZUR PERSON: Martin Butollo ist seit 2013 Country-CEO der Commerzbank in Österreich. Nach seinem Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität und der Pariser HEC trat Butollo bei PricewaterhouseCoopers ein und wechselte dann nach Frankfurt, wo er bei der Dresdner Bank und der Commerzbank Bankerfahrung sammelte.
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