US-Gericht gibt VW grünes Licht für Milliardenvergleich

US-Gericht gibt VW grünes Licht für Milliardenvergleich

Hunderte Zivilklagen wurden nach dem im September 2015 aufgedeckten Abgasskandal alleine in den USA eingereicht. Ein US-Gericht in San Francisco hat nun dem von Volkswagen angestrebten Vergleich zugestimmt. Volkswagen wird das nun voraussichtlich rund 15 Milliarden Dollar kosten.

San Francisco. Eine erste Etappe im Abgasskandal hat der Volkswagen-Konzern vor den Gerichten zurückgelegt. Das Bezirksgericht San Francisco hat im Abgasskandal den milliardenteuren Vergleich von Volkswagen mit Autobesitzern in den USA genehmigt. Das Paket umfasst bis zu zehn Milliarden Dollar (9,18 Mrd. Euro) für den Rückkauf von bis zu 475.000 VW-Diesel-Fahrzeugen. Zudem muss der Wolfsburger Konzern 4,7 Milliarden Dollar für Umweltfonds aufbringen.

Die Autos wurden von VW im Jahr 2015 bewusst manipuliert. Der Autokonzern hatte eine "Schummelsoftware" installiert, die beim Service die überhöhten Stickoxidwerte manipuliert hat. Im September 2015 ist der Schwindel aufgeflogen. Hunderte VW-Käufer sind danach vor Gericht gezogen.

Besitzer von VW-Autos können somit ihre Wagen retournieren oder umrüsten lassen. Wer sein Auto in die Werkstatt bringt kann zur Umrüstung noch mit einer Entschädigung zwischen 5000 und 10.000 Dollar rechnen. Die Rückkäufe sollten Mitte November beginnen, erklärte VW dazu am Dienstag. Bezirksrichter Charles Breyer hatte bereits in der vergangenen Woche nach einer Anhörung Zustimmung zu dem Vergleich signalisiert.

Mit dem Vergleich ist VW noch nicht außer Obligo. Die 80.000 Besitzer von größeren 3-Liter-Autos drängen ebenfalls auf Entschädigung. Sie sind in dem Vergleich nicht inkludiert.

Strafrechtlich ist für den Volkswagen-Konzern in den USA noch nicht alles ausgestanden. Gleich mehrere US-Staaten wollen den deutschen Autokonzern klagen. Sie wollen Europas größten Autokonzern unter anderem wegen Umweltschäden vor den Kadi ziehen.

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