Zweierweg für Start-ups zu aws-Fördertöpfen

Zweierweg für Start-ups zu aws-Fördertöpfen

Die staatliche Förderbank aws will mit Digitalisierung den Zugang zu den Fördergeldern vereinfachen.

Die staatliche Förderbank aws präsentiert neue digitale Tools, um Start-ups den Zugang zu den heimischen Fördergeldern zu erleichtern. Bis zu 2,5 Millionen Euro und in Ausnahmefällen auch mehr können an Jungunternehmen ausgeschüttet werden.

Wien. Die Businessidee ist gereift, der Businessplan steht, nur bei der Finanzierung hapert's noch. Ein Umstand, den viele Start-up-Unternehmen kennen.

Das Austria Wirtschaftsservice (aws) will Jungunternehmern einen einfacheren Zugang zu den Geldtöpfen bahnen. Start-ups sollen künftig via Web oder App per Smartphone und Tablett- Rechner sich nicht nur das passende Förderprogramm abrufen können. Vielmehr soll auch gleich die Föderung beantragt werden.

Zusammen mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) präsentierte die staatliche Förderbank neben der App auch einen sogenannten Förderkonfigurator vor. Dabei handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der Jungunternehmer einige wenige Fragen beantworten und dann eine passende Fördermöglichkeit angezeigt bekommen. Per E-Mail werden dem Förderwerber umgehend das oder die passenden Förderprogramme in die E-Mail-Box geschickt.

Der Pitch aus dem OFF

Eine zweite Möglichkeit bietet aws für Start-ups, die sich lieber offline präsentieren wollen. Ab September können Start-ups ihre Ideen und Geschäftsmodelle der aws präsentieren. In einem "Pitching" können die Jungunternehmer ihr Unternehmen und die Ideen vorstellen. Auch hier erhalten die Jungunternehmen als Rückmeldung passende Fördermöglichkeiten.

Der Zweierweg kann sich durchaus lohnen. Immerhin kann für die Förderwerber eine Förderung zwischen 10.000 und 2,5 Millionen Euro rausspringen. Sollte auch das nicht ausreichen, kann es laut aws auch in "besonderen Fällen" auch mehr Geld geben.


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