Wohin mit der ersten Kohle: FiP.S zeigt auf

Wohin mit der ersten Kohle: FiP.S zeigt auf

Berufseinsteiger suchen eine andere Art der Finanzberatung: Online und persönlich muss sie sein, glauben jedenfalls die Berater von FiP.S.

Was tun mit dem ersten selbstverdienten Geld? Braucht es in der ersten eigenen Mietwohnung wirklich eine Haushaltsversicherung? Mit dem Berufseinstieg oder dem Auszug aus der elterlichen Wohnung fängt meist auch die eigenständige Finanzplanung an. „Die Fragen, die sich die Jungen heute stellen sollten, sind im Kern dieselben, die sich ihre Eltern schon gestellt haben“, sagt Hannes Gruber, geschäftsführender Gesellschafter der oberösterreichischen Finanzberatung FiP.S (kurz für Finanzplanung Smart).

„Was brauche ich wirklich? Und wie schaffe ich es, dass mir mittelfristig etwas übrigbleibt? Die Fragen sind dieselben, die Antworten sind in der gegenwärtigen Zinslandschaft andere. Zudem haben die Jungen ein anderes Verständnis von Beratung und durch die sozialen Medien einen anderen Zugang dazu. Den will Hannes Gruber, viele Jahre in der klassischen Anlageberatung tätig, mit FiP.S adressieren.

Tipps per Video

Die vor zwei Jahren gegründete FIP.S setzt auf persönliche Online-Beratung über Video. Gruber: „Die Jungen wurden im Netz sozialisiert und sie bringen von dort auch sehr viel Information mit.“ Wer von den Millennials braucht in Zeiten von Versicherungsvergleichsportalen und Finanz-Apps überhaupt noch einen Berater und wie unabhängig berät der wirklich? „Für den Abschluss einer simplen KFZ-Versicherung braucht uns wahrscheinlich niemand“, gibt Gruber zu. „Bei komplexeren Themen wie Altersvorsorge oder etwa Berufsunfähigkeitsversicherungen wird jedoch gern auf unser Know-how zurückgegriffen. Die Fußnoten und wirklich haarigen Details sind bei Online-Checks für Laien nicht so einfach zu durchschauen. Gerade in jungen Jahren gilt es die richtigen Finanzentscheidungen zu treffen, denn der eingeschlagene Kurs wirkt sich langfristig aus.“

Gruber und seine beiden Mitstreiter Florian Märzendorfer und Stefan Rapp haben für die Online-Plattform fip-s.at eine Reihe von Beratungsvideos produziert, die Berufseinsteigern auch praktische Karrieretipps geben. Es gibt unter anderem auch Rechner zu den Themen „Mieten vs. Kaufen“, „steuerbegünstigte Altersvorsorge“ und „Wie viel Immobilie kann ich mir leisten“.

Für die persönliche Live-Beratung über Video-Call gibt es laut Gruber bereits 40 bis 50 Anfragen im Monat. Noch hat die FiP.S 700 Kunden, aber – und da ist Gruber sehr optimistisch – das werden bald doppelt so viele sein. Wie er darauf kommt? „Wir haben eine langfristige Weiterempfehlungsrate von rund 80 Prozent.“

Durch Spezialisierung auf Jungakademiker kann FiP.S maßgeschneiderte Produkte und Spezialtarife für diese Zielgruppe anbieten, so Gruber. Beraten werden Versicherungen, aber auch „sinnvolles Sparen“. FiP.S kümmert sich mit einer Bankausschreibung auch um den passenden Kredit für das Eigenheim.

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