Troja Bike: GPS-Diebstahlsicherung für Fahrräder

Troja Bike: GPS-Diebstahlsicherung für Fahrräder

Die Troja Bike Erfinder Adrian Rauko und Marek Rauko.

Fahrraddieben das Handwerk legen - das ist das Ziel von Troja Bike, einer Diebstahlsicherung, die in den Rahmen eines Fahrrads eingebaut wird und im Fall des Falles via GPS am Smartphone Alarm schlägt und den Standort bekannt gibt.

28.000 Fahrraddiebstähle wurden in Österreich im Jahr 2015 polizeilich gemeldet - im Schnitt fast 77 pro Tag. In Deutschland waren es sogar 340.000. Und die Dunkelziffer liegt weit höher. Kein Wunder, dass Radfahrer permanent Bauchweh haben, wenn sie ihre Räder abstellen.

Die beste Diebstahlsicherung ist, in Bewegung zu bleiben und mit dem Fahrrad zu fahren. Weil man das aber nicht permanent machen kann, hat das in Wien und Unternehmen Live Tracker Systems (LTS) "Troja Bike" entwickelt, eine GPS-Diebstahlsicherung, die im Rahmen unter dem Sattel angebracht wird. Im Falle eines Diebstahls sendet der Tracker die Positionsdaten live an den Besitzer und bei Wunsch direkt an die Polizei. Und der Sender kann vom Dieb weder abgeschaltet, entfernt oder zerstört werden.

Der Troja-Bike-Sender verschwindet im Sattelrohr eines Fahrrades

Troja Bike ist eine Weiterentwicklung des GPS-Trackers Troja, den die LTS-Gründer Adrian und Marek Rauko in über vier Jahren entwickelt haben und seit Ende 2015 an Polizei und Behörden ausliefern. Um "Troja Bike" möglichst schnell in Serienproduktiuon zu bringen haben die Brüder Rauko nun auch eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet.

„Die Elektronik wird weitgehend von Troja übernommen und nur in der Größe angepasst. Das Betriebssystem vom Gerät selbst und die Server-Strukturen benötigen auch nur geringfügige Anpassungen“, erklärt Marek Rauko. Wichtig sei es nun, den Verriegelungsmechanismus zu perfektionieren.

Das Konzept der beiden Brüder hat in der Industrie jedenfalls schon positive Reaktionen hervorgerufen. Mit den KTM Bike Industries, Österreichs bedeutendsten Fahrradhersteller, konnten die Unternehmensgründer einen gewichtigen Partner für die Entwicklung des Senders gewinnen. Weitere Technologiepartner sind Loewe Technologies und T-Mobile.

Schnell angebracht, einfach via App bedienbar

Das Konzept sieht vor, dass der Sender einfach unter dem Sattel in den Fahrradrahmen gesteckt wird und dort für einen Dieb unsichtbar verborgen bleibt. Mit der Smartphone-App wird der Tracker verriegelt, dehnt sich dabei aus und bleibt somit im Sattelrohr im Rahmen stecken, ohne zu verrutschen oder währendder Fahrt zu klappern. Nur wenn die Verankerung ebenfalls wieder über die Smartphone-App gelöst wird, lässt sich der Sender wieder herausnehmen. Zum Beispiel, um in einem anderen Rad verwendet oder um neu aufgeladen zu werden, wobei der Akku eine Saison lang hält.

We are developing a GPS-Tracker to protect your bicycles.

Wird ein mit dem Sender versehenes Fahrrad tatsächlich gestohlen, dann kann der Kunde den Diebstahl via App bekannt geben und das Fahrrad wird live geortet. Man sieht am Smartphone-Display, wo sich das Fahrrad befindet oder bewegt. Das LTS-Service-Center bietet außerdem Unterstützung bei der Koordination mit der Polizei und Partner-Versicherungen.

Troja Bike verfügt außerdem über einen Bewegungssensor. Wird dieser vom Benutzer aktiviert, wird bei unbefugter Bewegung des Rades ein Alarm auf dem Smartphone angezeigt.

Troja Bike wird im Handel 129 Euro kosten und der Beitrag für die Mobilfunkverbindung in und für (bislang) 44 Länder wird im Jahr 15 Euro inklusive Live Ortung im Diebstahlsfall und drei Einzelpositionsabfragen pro Jahr betragen.

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