Tonestro: App für Freunde der Blasmusik

Das Tonestro-Quartett: Heinrich Huber, Christoph Huber, Christian Kapplmüller und Alexander Kogler.

Das Tonestro-Quartett: Heinrich Huber, Christoph Huber, Christian Kapplmüller und Alexander Kogler.

Mit einer außergewöhnlichen Idee und einem außergewöhnlichen Produkt ist ein oberösterreichisches Start-up in den Ring gestiegen: Die von dem Unternehmen entwickelte App hilft beim Erlernen von Blasmusikinstrumenten. Pünktlich zum Launch der neuen Tonestro-App gibt es zur Unterstützung ein sechsstelliges Investment.

Ein CMO, ein "Chief Music Officer". Wer kann schon behaupten, offiziell eine solche Position einzunehmen? Der Oberösterreicher Alexander Kogler gehört zu den wenigen CMOs der Welt. "Gründer und CMO" steht auf seiner Visitenkarte. Und damit ist Kogler einer der wichtigsten Männer der "fun.music IT GmbH", die sich mit ihrer App "Tonestro" das Ziel gesetzt hat, das Erlernen von Blasmusikinstrumenten zu vereinfachen.

Mit ihrer App haben die Oberösterreicher mit Sitz im Softwarepark Hagenberg die erste App dieser Art entwickelt. Ihr Motiv dahinter: Die Menschen wieder mehr für die Blasmusik zu begeistern, sie spielerisch lernen zu lassen und das eigene Können zu verbessern. "Mit Tonestro wird das tägliche Üben zum Vergnügen und die Motivation bleibt langfristig erhalten“, sagt Kogler.

Die App funktioniert dabei im Prinzip relativ einfach: Über das Mikrofon des Smartphones werden die gespielten Töne aufgezeichnet, analysiert und bewertet. Die App liefert sofort Rückmeldung: Wurde ein Ton richtig getroffen, lag er zu hoch oder zu tief? Wurde er zu scharf angespielt oder nicht lange genug gehalten? Stimmt der Rhythmus? Die App sagt Musikern sofort, was richtig oder falsch gespielt wurde. Und um die für das Erlernen eines Blasinstruments notwendige Motivation aufrecht zu erhalten ist das Gesamtkonzept mit vielen motivierenden Aspekten als Spiel verpackt.

Erfolgszuckerl per Smartphone

"Viele Musiker verlieren schnell die Lust am Instrument, weil man beim Üben kein Feedback bekommt, die Interaktion mit anderen Musikern fehlt und der Fortschritt schwer nachvollziehbar ist. Genau hier setzt Tonestro an", erklärt Heinrich Huber, Mitbegründer und CEO des Unternehmens, der sich hinsichtlich des Marktpotenzials keine Sorgen macht: "Allein in der Region DACH werden rund 1,8 Millionen Schüler unterrichtet und weltweit spielen weit mehr als 100 Millionen Musiker ein Blasinstrument."

Tonestro: Smartphone-App aus Oberösterreich hilft beim Lernen von Blasmusikinstrumenten.

Tonestro: Smartphone-App aus Oberösterreich hilft beim Lernen von Blasmusikinstrumenten.

Derzeit werden die Instrumente Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Euphonium und Tuba unterstützt, wobei die Palette ständig erweitert wird. In den kommenden Monaten werden Funktionen hinzukommen die Teil eines Abos sind. Ein Abo kostet 9,90 Euro pro Monat, wobei für Musikschüler Ermäßigungen erhalten.

Zum Launch der neuen Tonestro-App haben die Gründer nun ein sechsstelliges Cash-Investment erhalten. Zusätzlich bekommen sie auch tatkräftige Unterstützung im App-Marketing und -Vertrieb („work-for-equity“) von CM Services Ltd., einem internationalen Unternehmen, das in den Bereichen Online Marketing, PR und Grafikdesign spezialisiert ist. “Durch diese strategische Partnerschaft können wir uns voll auf die Weiterentwicklung unserer App konzentrieren um unsere Vision - führender Anbieter von digitaler Lernunterstützung für Musiker – zu erreichen“, ergänzt CEO Huber.

Um den Kapitalbedarf für notwendiges Entwicklerpersonal sowie Marketingbudget zu decken ist eine zweite Investitionsrunde geplant.

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