Start-up aus Tirol hilft smarten Geräten beim Energiesparen

Bis zu 10.000 Mal energiesparender als herkömmliche Funksysteme soll die Technologie des Start-ups endiio smarte Geräte miteinander vernetzen. Die Gründer haben an der Uni Freiburg studiert und sind dann nach Tirol gezogen. Mit frischem Kapital sollen sie nun richtig durchstarten.

Start-up aus Tirol hilft smarten Geräten beim Energiesparen

Bis 2020 sollen unter dem Schlagwort "Internet of Things" bis zu 26 Milliarden Dinge mit einander vernetzt sein - von der Waschmaschine bis zum Industrieroboter. Dazu benötigen die Geräte entsprechende Sensoren, die drahtlos miteinander kommunizieren. Um diese stromsparender und effizienter einzusetzen, hat das Tiroler Start-up endiio eine neue, patentierte Funktechnologie erschaffen, mit der zehntausende Sensoren individuell, robust, einfach und stromsparend mit einem einzigen Zentralgerät per Funk kommunizieren können - laut endiio verbrauchen die eigenen Sensoren 10.000 Mal weniger Strom als konventionelle Funksysteme (mehr zu den technischen Details unter diesem Link).

Für die Weiterentwicklung der Technologie und die Finanzierung des bevorstehenden Markteintritts erhält das Unternehmen nun erstes Wachstumskapital vom aws Gründerfonds und der Situlus Holding, einer 2012 in Graz gegründeten, unabhängigen österreichischen Beteiligungsgesellschaft der Seidel Privatstiftung, die in Start-ups und mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert. Maximilian Seidel, Geschäftsführer der Situlus Holding, ist vor allem vom kompetenten Gründer-Team, dem Einbringen innovativer Grundlagen-Technologie und dem großen Potenzial im Sensorik-Markt überzeugt.

Von der Uni Freiburg ins schöne Tirol

Wie viele erfolgreiche Hightech-Start-ups hat auch endiio einen akademischen Background: Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus der Universität Freiburg und hat sich bei seiner Gründung im Februar 2015 unter Betreuung durch die Standortagentur Tirol für die Ansiedlung in Tirol entschieden. Nach Ansicht der Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf wird Tirol nun immer mehr zum "Hot-Spot der Start-up-Community im Alpenraum": Mit Start-ups wie endiio gewinne der Standort schnell wachsende Unternehmen mit einem hochwertigen Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen, betont sie in einer Aussendung.

Auch internationale Start-ups sollen im Rahmen der "Gründerland-Strategie" nach Tirol gelockt werden, wie Standortagentur Tirol-Geschäftsführer Harald Gohm sagt: Die jungen Unternehmen werden umgehend in das lokale Networking-Umfeld eingebunden. "endiio konnte insbesondere von den Services im Investorennetzwerk Tirol zur Vermittlung von privatem Beteiligungskapital profitieren,“ sagt Gohm.

Noch eine Innovation eines Tiroler Start-ups: Mit der Lösung von Cyprumed müssen Diabetiker nicht mehr Insulin spritzen. Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren.

Der frühere Erste Group CEO und Neo-Startup-Investor Andreas Treichl

Andreas Treichl: "Die Österreicher investieren nicht richtig"

Der frühere Erste Group CEO und Neo-Startup-Investor Andreas Treichl über …

Froots-Gründer David Mayer-Heinisch mit Andreas Treichl, der mit zehn Prozent an dem Start-up beteiligt ist

Start-up der Woche: Froots - Private Banking für jedermann

Das Start-up Froots hat sich dem langfristigen Vermögensaufbau der jungen …

Benu Geschäftsführer Stefan Atz mit Markus Zahrnhofer, Vorstandsmitglied der Merkur Versicherung und Benu Co-Geschäftsführer Alexander Burtscher (von links)

Merkur Versicherung beteiligt sich an Bestattungs-Start-up Benu

Das 2017 gegründete, auf die Organisation und Durchführung von …

Tucan.ai schafft Ordnung und Meeting-Kultur. Protokolle werden von der KI-Software automatisch erstellt.

Tucan.ai: Meetings effizient transkribieren mit Speech-to-Text KI

Die KI-getriebene Software des Berliner Startups Tucan.ai liefert …