Österreichs beste Start-ups 2018: Plätze 21 bis 30

Österreichs 100 beste Start-ups 2018: Plätze 21 - 30

Österreichs 100 beste Start-ups 2018: Plätze 21 - 30

Die 100 besten Start-ups Österreichs, Plätze 21 bis 30: myClubs, Byrd, Store.Me, Timeular, Conda, Kompany, Bikemap, Robo Wunderkind, Journi


Platz 21: Myclubs

Zuhause in allen Muckibuden: myClubs-Gründer Tobias Homberger

myclubs.com bietet Zugang zu hunderten Fitnessangeboten - von Boxen bis Yoga. Kunden können per App aus verschiedenen Sportarten wählen und direkt buchen. In Österreich hat das Sport-Start-up über 400, in der Schweiz über 300 Vertragspartner. Angeboten werden Preismodelle für Private und Firmenmitgliedschaften. Sehr gut trainiert für die Expansion ist der Finanzmuskel von myClubs-Gründer Tobias Homberger: Neben Lukas Püspök haben alle mySugr-Gründer Geld aus ihrem Exit hier eingebracht. Mit dabei sind außerdem Hansi Hansmann, Speedinvest und aws. 2018 erwarb myClubs das Schweizer Fitnesscenternetzwerk Gymhopper, um die Marktposition zu stärken und länderübergreifende Sportangebote anbieten zu können.

myclubs.com


Platz 22: Byrd

Das Byrd-Team rund um Gründerin Petra Dobrocka

Petra Dobrocka und ihr Team haben 2017 den Privatversand eingestellt und betreuen nun ausschließlich Firmenkunden in Österreich und Deutschland (über 800, v. a. KMU) mit ihren Versanddiensten Mit Erfolg: Die Software-Drehscheibe verbindet Onlinehändler mit Versanddienstleistern wie Post, Hermes, DHL, FedEx und UPS in Deutschland und Österreich. Die Ware wird vor Ort abgeholt oder für Onlinehändler in einem der byrd-Lager vorgehalten. Investoren: Hermann Hauser, Pioneers Ventures und KK Incube von Start-up-Anwalt Philipp Kinsky. Mit einer Finanzspritze von Speedinvest x und Reflex Capital folgen neue Standorte in Frankreich oder Großbritannien. Next Step: Übersee.

getbyrd.com


Platz 23: Store.Me

Das StoreMe-Gründungstrio: Johannes Braith, Ferdinand Dietrich und Christoph Sandraschitz (v.l.)

Das StoreMe-Gründungstrio: Johannes Braith, Ferdinand Dietrich und Christoph Sandraschitz (v.l.)

Neben den Storebox-Geschäften betreibt store.me eine Plattform, über die private Nutzer ihre freien Lagerflächen (z. B. Keller und Dachböden) zu günstigen Preisen vermieten können. Prominente Investoren wie Hansmann, Ertler und die Schweizer Martin Global AG sind beteiligt. Auch Urban Pioneers und Signa Innovations Immobilieninvestment besitzen Unternehmensanteile.

store.me


Platz 24: Timeular

ZEI, der Zeiterfassungs-Würfel von Timeular-Gründer Manuel Bruschi

Timeular hat mit ZEI eine Art Würfel mit Bluetooth-Schnittstelle entwickelt, der zur Zeiterfassung dient. Das Produkt wird mittlerweile weltweit genutzt. Zielgruppe: Unternehmen und Freelancer. Nach dem D-A-CH-Raum kommen die meisten Bestellungen aus den USA. Speedinvest II und Speedinvest Scouts investierten mit einem siebenstelligen Betrag in die Weiterentwicklung und die Expansion in die USA. Zur Hardware (96 Euro pro Würfel) gibt es auch einen Zeitmanagementcoach.

timeular.com


Platz 25: Conda

Conda, Österreichs größte Crowdinvesting-Plattform, gehört nun zum startup300 Netzwerk.

Im November hat die startup300 AG, die ein Ecosystem für Startups und innovative Unternehmen aufbaut, mit Conda den etabliertesten österreichischen Crowdinvesting-Plattform-Anbieter übernommen (siehe Artikel). Conda wird als Tochter von startup300 weitergeführt. Das Ziel ist, die ausgereifte Plattform mit ihrern 30.000 registrierten privaten Investoren und bereits über 25 Millionen Euro investiertem Kapital für weitere Investments in Start-ups zu nutzen. Conda hat einen starken Fokus auf KMU- und Immobilienfinanzierungen. Bis Ende 2018 hat Conda bereits 104 Projekte fonanziert. Das durchschnittliche Investment liegt bei 1.200 Euro.

conda.at


Platz 26: Kompany

Bernhard Hoetzl, Hermann Hauser und Russell E. Perry

kompany-Gründer Bernhard Hoetzl (li) und Russell E. Perry (re) mit Investor Hermann Hauser.

Kompany wurde 2012 von Russell Perry und Bernhard Hoetzl gegründet. Gegen Gebühr bietet das Unternehmen Zugang zu amtlichen Handelsregisterinformationen inklusive Bonitätsauskünften von mehr als 100 Millionen Firmen in mehr als 150 Ländern. So sollen KYC-und Compliance- Prozesse beziehungsweise die Vorgaben zu Anti-Geldwäsche-Richtlinien einfacher erfüllt werden. Mit siebenstelligem Investment ist u. a. der österreichische Pionier der britischen Start-up-Szene Hermann Hauser beteiligt (siehe Artikel). Im Herbst gab Kompany eine weitere Finanzierungsrunde durch Investoren des European Super Angels Club bekannt.

kompany.at


Platz 27: Bikemap

Bikemap-Chef Matthias Blazanovic

Bikemap-Chef Matthias Blazanovic

Weiter gut auf Kurs ist Bikemap. Mitgründer Christof Hinterplattner hat die Unternehmensführung im Jahr 2018 an Matthias Blazanovic abgegeben. 2018 nutzen bereits 1,8 Millionen Menschen die Fahrradkarten-App, tausende die Offlineversion. Schon 2017 hatten Speedinvest und Hermann Hauser eine weitere Finanzierungsrunde gedreht. 3,7 Millionen Routen wurden in die runderneuerte App eingespeist. Mit strategischen Partnern wie Axel Springer ("Bike Bild") wuchs die Crowd. Im Sommer 2018 stockte Venture Capitalist Speedinvest seine Anteile auf. Langfristig soll die App auf Wearables wie Smartwatches oder Fitnesstrackern verfügbar sein und auch in Bikesharing-Systeme integriert werden. Das frische Kapital soll helfen, sich international aufzustellen.

bikemap.net


Platz 28: Robo Wunderkind

Das Wiener Start-up Robo Wunderkind rund um Anna Iarotska erfand einen Roboterbausatz nach dem Lego-Prinzip, mit dem Kinder die Grundprinzipien des Programmierens lernen. Für die roboterartigen Bauklötze hat das Unternehmen 2017 noch einmal 600.000 Euro bekommen (von SOSV & Co.) und weitere 400.000 Euro Förderung vom aws. Seit einem Jahr sind die kleinen Roboter erhältlich - von Amazon über Distributoren unter anderem in Südkorea, Frankreich, Kanada und den USA. Nun auch bei McShark erhältlich. Verkauft bis Ende November 2018 5.000 Stück.

robowunderkind.com


Platz 29: Journi

Die Journi-Gründer (von links): Andreas Röttl, Bianca Busetti und Christian Papauschek

Die Journi-Gründer (von links): Andreas Röttl, Bianca Busetti und Christian Papauschek

Zuerst gab es das Reisetagebuch und den Blog, dann folgte eine Fotobuch-Applikation. Ein Algorithmus sortiert die Bilder auf Basis von Daten wie Zeit, Ort, Format und Auflösung und verpackt sie in ein passendes Layout. Gefällt die Anordnung dem Kunden nicht, kann nachjustiert werden. Derzeit wird weltweit versandt, für Nordamerika und Australien will man ab Herbst mit lokalen Produzenten zusammenarbeiten. Die Investoren: Hansi Hansmann, Pioneers Ventures II und das Shpock-Gründerduo Katharina Klausberger und Armin Strbac. Die über 500.000 User machen gute Umsätze.

journiapp.com


Platz 30: Crate

Die Crate-Gründer Jodok Batlogg (li) und Christian Lutz

Die Crate-Gründer Jodok Batlogg (li) und Christian Lutz

Crate bietet Datenbanklösungen an, mit denen Firmen Maschinendaten sammeln und auswerten können. Die Möglichkeit, Daten in Echtzeit analysieren zu können, soll in Smart Factories, vernetzten Autos oder Smart Cities zum Einsatz kommen. Das Gründerteam holte sich in einer Finanzierungsrunde bereits rund sechs Millionen US-Dollar, 2018 folgte eine Series-B- Runde mit Venture-Kapital aus dem Silicon Valley in Höhe von elf Millionen Dollar. McAfee, Alpla, Zumtobel und Bitmovin gehören bereits zu den Kunden.

crate.io



Das Start-up-Ranking ist in der Print-Version in der trend.PREMIUM-Ausgabe 48/2018 vom 30. November 2018 erschienen.

 v.l.n.r.: Philipp Braunsberger (CFO Eversports), Emanuel Steininger (VP of Engineering Eversports), Vincent van den Tol (CPO Fitmanager), Maarten Borgers (CEO Fitmanager), Hanno Lippitsch (CEO Eversports), Stefan Feirer (CPO), Thomas Fritz (CTO)

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