Personalmanagement: Start-ups stellen Branche auf den Kopf

Personalmanagement: Start-ups stellen Branche auf den Kopf

Drei Wiener Start-ups treten im Rahmen des Gründerwettbewerbs "Innovation to Company" ins Rampenlicht. Ihre Mission: Das Personalmanagement in Unternehmen vereinfachen - vom Recruiting bis zur Weiterbildung. Und auch für Jobsuchende gibt es eine Lösung, mit denen sie viel Zeit sparen können.

Das Finden und Verwalten von Personal ist eine mühsame Angelegenheit, die zu einem großen Maß mit Bürokratie und Papierkram verbunden ist - der ideale Tummelplatz also für Start-ups, die mit passenden Lösungen das Leben der HR-Manager vereinfachen wollen. Zum Beispiel ShareVision: Die cloudbasierte App unterstützt Personalmanager dabei, ihre Aufgaben zu koordinieren und zu erledigen - vom Recruitingprozess bis zum Training der Mitarbeiter.

In eine ähnliche Kerbe schlägt WIDDFactory: Die WIDDApp ist ein Tool, mit dem Unternehmen ihren Mitarbeitern mehr Services im Bereich Coaching, Trainings und individueller Beratung anbieten können. Von der anderen Seite geht das Start-up myVeeta dieses Thema an: Die Online-Plattform automatisiert den Bewerbungsprozess und erstellt Bewerbungsunterlagen mithilfe eines automatischen Bewerbungs-E-Mails, das auf die Bedürfnisse des Personalverantwortlichen abgestimmt ist - hier liegt die Zielgruppe bei den Bewerbern, die ihre Unterlagen an etliche Unternehmen schicken. Mit Hilfe der Lösung von myVeeta wird ihr Leben deutlich vereinfacht.

Silicon Vienna

Wer glaubt, dass es sich bei den drei genannten Lösungen um Ideen aus dem fernen Silicon Valley handelt, der liegt falsch: Die Start-ups kommen aus Wien. Im Rahmen des Wettbewerbs „Innovation to Company“, einem Gründerwettbewerb der Wirtschaftskammer Wien, haben sie sich gegen 20 andere Einreichungen durchgesetzt und ringen nun um den ersten Platz. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb in sieben unterschiedlichen Kategorien, Lösungen für den HR-Bereich wurden explizit vom US-Konzern Microsoft nachgefragt: Der Windows-Konzern vergibt Preise im Gesamtwert von bis zu 360.000 Euro und öffnet seine Vertriebsstrukturen und Partnernetzwerke mit aktuell rund 3.000 Microsoft Partnern in Österreich. Die sechs anderen Ausschreibungen kommen von A1, AccorHotels, New Frontier Group, der Österreichischen Post, der RZB und dem Verbund.

„Uns haben alle Einreichungen fasziniert und die Entscheidung war wirklich nicht einfach", sagt Dorothee Ritz, General Manager Microsoft Österreich, in Bezug auf die Auswahl der drei Finalisten. Doch auch für die anderen Bewerber war die Teilnahme nicht umsonst: Zusätzlich zu den genannten Preisen werden die Bewerber in Microsofts Start-up-Förderprogramm BizSpark aufgenommen und so über den Wettbewerb hinaus unterstützt.

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