Runderneuerte E-Waren: Nachhaltig für kleines Geld

Der Wiener Onlinemarktplatz refurbed will sein Sortiment gebrauchter, aber runderneuerter Produkte massiv ausbauen.

Runderneuerte E-Waren: Nachhaltig für kleines Geld

Refurbed-Gründertrio: Jürgen Riedl, Peter Windischhofer und Kilian Kaminski (v. l.) konnten bisher 2,5 Millionen Euro Kapital einsammeln.

Unsere Kunden finden unsere Geschäftsidee so cool, dass sie uns vielfach weiterempfehlen", freut sich Peter Windischhofer, Co-Gründer von refurbed, einem Onlinemarktplatz für gebrauchte, aber runderneuerte Elektrogeräte. Mit mehr als 50.000 Kunden aus Deutschland und Österreich will der Ex-McKinsey-Berater heuer einen achtstelligen Umsatz erzielen -und das nur rund zwei Jahre nach Gründung des in Wien beheimateten Start-ups.

Mit dieser Erfolgsbilanz schaffte es das Gründertrio soeben auf die diesjährige "Forbes"-Liste der "30 Under 30 in Europe". "Unsere Geräte sind nicht nur deutlich billiger als Neuprodukte, mit unserem Konzept sind wir auch nachhaltig", erklärt Windischhofer die Vorteile von refurbed. Und obendrein gibt es eine einjährige Garantie auf Handys, Laptops oder Bildschirme.

Neuerdings bietet die Plattform auch E-Bikes an. Aber hier ist die Auswahl genauso wie bei den Küchengeräten noch begrenzt. "Wir wollen unser Sortiment massiv ausbauen", so der Co-Gründer. Und auch die Expansion nach Polen und Italien soll weiter forciert werden. Dafür braucht das Start-up jedoch bald schon wieder frisches Kapital. Eine neue Finanzierungsrunde ist für Ende des Jahres geplant.

Bei Investoren kommt das Konzept auch deswegen gut an, weil es sich leicht skalieren lässt. "Wir sind ein reiner Marktplatz. Die Runderneuerung der Geräte übernehmen vorausgewählte Händler für uns", so der Gründer, der eine klare Vision für refurbed hat: "Wir wollen Amazon für generalüberholte Produkte werden."


Die Geschichte ist der trend-Ausgabe 26/2019 vom 28. Juni 2019 entnommen.

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