Die Neos laden zehn ausgewählte Start-ups nach Israel ein

Die Neos laden zehn ausgewählte Start-ups nach Israel ein

Von 30. Oktober bis 2. November fahren Matthias Strolz und Niko Alm mit zehn ausgewählten Start-ups in das israelische "Silicon Wadi". Für die Unternehmer ist die Teilnahme kostenlos, finanziert wird das Projekt über Sponsorengelder.

Aufmerksamen Lesern von trend.at ist bereits bekannt, dass neben dem US-amerikanischen Silicon Valley und europäischen Hotspots wie Berlin oder London auch im Nahen Osten ein Tummelplatz für Start-ups aus dem Boden gestampft wurde: Israel. Die als "Silicon Wadi" bezeichnete Region, deren Zentrum das pulsierende Tel Aviv ist, gilt inzwischen als Heimat von über 5000 Start-ups. Regelmäßig organisiert daher die Junge Wirtschaft sogenannte "Pitching days", bei denen junge Gründer ins das sonnige Land ebenso wie nach London oder in in die USA reisen. Für jene, die die Pitching Days in Israel verpasst haben, gibt es nun einen Plan B: Denn auch die Neos organisieren eine Reise nach Israel.

Von 30. Oktober bis 2. November werden zehn ausgewählte Start-ups durch Tel Aviv und Jerusalem reisen, um sich dort mit anderen Gründern, Inkubatoren und Business Angels, sowie Experten aus dem Hightech und IT-Bereich zu treffen. Die Teilnahme ist für die Unternehmer kostenlos, die Neos übernehmen sowohl die Kosten für den Hin- und Rückflug, als auch für Unterkunft sowie Transport in Tel Aviv und Jerusalem. Ermöglicht wird dies durch Spenden von Sponsoren, deren Namen man auf Anfrage von trend.at im Neos-Parlamentsclub aber nicht nennen will. Nur so viel: Hans Peter Haselsteiner ist es nicht.

Dafür sind bekannte Politiker der Partei während der Reise dabei, darunter der Parteivorsitzende Matthias Strolz, Start-up-Sprecher Niko Alm und der außenpolitische Sprecher Christoph Vavrik. Nach Angaben aus dem Parlamentsclub ist es Ziel der mitfahrenden Politiker, sich Inspiration für die heimische Politik zu holen - auch, um den hiesigen Standort für Jungunternehmer attraktiver zu machen und ein Abwandern ins Ausland zu verhindern. Vom Parlamentsclub wird explizit betont, dass mit den Sponsorgeldern nur die Reisekosten der teilnehmenden Unternehmen abgedeckt werden, nicht jene der Politiker.

Wie Israel zu einer der größten Start-up-Nationen der Welt wurde: Klicken Sie auf das Bild, um weiter zu lesen.

 v.l.n.r.: Philipp Braunsberger (CFO Eversports), Emanuel Steininger (VP of Engineering Eversports), Vincent van den Tol (CPO Fitmanager), Maarten Borgers (CEO Fitmanager), Hanno Lippitsch (CEO Eversports), Stefan Feirer (CPO), Thomas Fritz (CTO)

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