Linzer Möbel-Start-up Roomle an deutsche Homag verkauft

Exit: Die Geldgeber aws Gründerfonds, Ex-Finanzminister Schelling und weitere Investoren sing bei Roomle ausgestiegen. Gründer Ortig bleibt als Minderheitsgesellschafter und Geschäftsführer an Bord.

Linzer Möbel-Start-up Roomle an deutsche Homag verkauft

Linz/Wien. Das 2014 gegründete oberösterreichische Start-up Roomle ist mehrheitlich an die deutsche Homag Group verkauft worden. Roomle-Gründer Albert Ortig bleibt Geschäftsführer und wird einen Minderheitsanteil behalten, hieß es am Donnerstag bei Bekanntgabe des Verkaufs. Ein Preis für den Exit wurde nicht genannt. Zuletzt waren an Roomle neben dem aws Gründerfonds und dem OÖ HightechFonds unter anderem auch Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) beteiligt.

Roomle hat ein Möbel-Planungstool für Maßmöbel entwickelt. Homag, nach eigenen Angaben Weltmarktführer für integrierte Lösungen in der Möbelproduktion, will mit Roomle seine Softwarepalette um Online-Vertriebsmöglichkeiten erweitern. Roomle soll aber weiter unabhängig agieren. Auf absehbare Zeit seien keine Änderungen am Linzer Firmensitz, Teamstruktur und Geschäftszielen geplant, hieß es in der Aussendung.

Konkret übernimmt Homag 80 Prozent der Geschäftsanteile, Firmengründer Ortig behält 20 Prozent. Homag produziert Holzbearbeitungsmaschinen und bietet Softwarelösungen für Möbelhersteller an. 2020 erzielte das deutsche Unternehmen mit knapp 7.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Roomle hat 25 Mitarbeiter.

Roomle war beim zuletzt beim trend Start-up-Ranking 2020 auf Rang 84. Im Jahr 2019 rangierte das Start-up für Einrichtungsplanung im trend-Ranking noch auf Rang 46.

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