KMU an Kooperationen mit Start-ups interessiert

Einer Umfrage von IMAS zufolge ist in Österreich jeder dritte Klein- und Mittelbetrieb (KMU) interessiert mit Start-ups eine Kooperation einzugehen. Nicht ganz freiwillig. Innovationsdruck und Digitalisierung zwingen KMU neue Wege zu gehen.

KMU an Kooperationen mit Start-ups interessiert

Wien. Jedes dritte KMU in Österreich kann sich Kooperationen mit Start-ups in den nächsten drei Jahren vorstellen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IMAS im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen, die heute, Dienstag, vorgestellt wurde.

Befragt wurden vorwiegend Geschäftsführer von 900 heimischen Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU). 85 Prozent der Befragten registrieren einen steigenden Innovationsdruck und mehr Notwendigkeit zur Digitalisierung.

Eine Kooperation mit Start-ups hält jedes dritte KMU innerhalb von zwei, drei Jahren für wahrscheinlich, in erster Linie in den Bereichen neue Technologien, Software und Internet (64 Prozent). Aber auch bei der Ausbildung von Mitarbeitern hält mehr als die Hälfte (59 Prozent) der KMU Zusammenarbeiten für sinnvoll. Großteile der Befragten sehen zudem Verbesserungspotenzial bei Arbeitsprozessen (55 Prozent) und effizientem Arbeiten (54 Prozent) mithilfe von Start-ups.

Grundsätzlich würden KMU das Marktumfeld heuer besser bewerten als letztes Jahr, wie aus der Umfrage hervorgeht. Während letztes Jahr noch rund drei Viertel (75 Prozent) das Umfeld als zunehmend schwieriger bewertet haben, tun dies heuer hingegen noch knapp zwei Drittel (59 Prozent). Bemerkbar macht sich dies auch in der Investitionsfreude: jedes vierte KMU (25 Prozent) plant heuer eine Finanzierung.

"Wir wollen die wachsende Investitionsfreude der heimischen Unternehmen finanzieren", betonte Stefan Dörfler, Vorstandsvorsitzender der Erste Bank Österreich. Bereits seit 2014 stellen erste Bank und Sparkassen zur Finanzierung innovativer Ideen, Projekte und Geschäftsmodelle jedes Jahr rund eine Milliarde Euro zur Verfügung.

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