KELAG steigt bei Start-up SunnyBAG ein

Wechsel in der Beteiligungsstruktur am Grazer Start-up SunnyBAG. Der Kärntner Energieversorger KELAG übernimmt die bisher von der steirischen Fördergesellschaft SFG und von Innovision gehaltenen Anteile.

SunnyBAG Vertriebsleiter Philip Slapar (links) und Gründer Stefan Ponsold.

SunnyBAG Vertriebsleiter Philip Slapar (links) und Gründer Stefan Ponsold.

Das steirische Start-up SunnyBAG, ein Spezialist für innovative Solar-Ladesysteme, bekommt einen neuen strategischen Investor. Der Kärntner Energieversorger KELAG übernimmt die bisher von der steirischen Fördergesellschaft SFG und von Innovision gehaltenen Anteile.

Das im Jahr 2010 von Mehrheitseigentümer und Geschäftsführer Stefan Ponsold gegründete Unternehmen stellt Solar-Ladegeräte sowie Rucksäcke und Taschen mit integrierten Solarzellen zum Laden von mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Action Cams her und hat sich mit diesen Produkten europaweit einen Namen gemacht. Die jüngste Entwicklung des Unternehmen ist ein Virtual Reality System, für dessen Start in die Serienproduktion (Auslieferung ab September 2017) das Unternehmen zuletzt über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter über 87.000 Dollar einsammeln konnte.

Auf der Sonnenseite

SFG und die Beteiligungsgesellschaft Innovision der Business Angels Judith und Roland Koo waren vor fünf Jahren in SunnyBAG eingestiegen, mit der KELAG hatte SunnyBAG schon in den vergangenen Jahren kooperiert. Für Armin Wiersma, Vorstandsmitglied der KELAG, ist das erweiterte Engagement in SunnyBAG nun mehr als eine reine Finanzbeteiligung. "Die Marke passt mit der Idee, sauberen Strom im mobilen Bereich zu produzieren, sehr gut zu unserem Image", erklärt Wiersma.

Der neuen Beteiligungsstruktur zufolge hält die KELAG nun 40 Prozent an SunnyBAG, Mehrheitseigentümer bleibt Gründer und CEO Stefan Ponsold mit 55 Prozent, Vertriebsleiter Philip Slapar wurde mit fünf Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

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