Keimfreies Trinkwasser mit Wasseraufbereitung to go

Thomas Gombas sorgt mit seinem purgaty-System unterwegs für keimfreies Trinkwasser, und hofft auf umweltbewusste und sportliche Zielgruppen.

 Keimfreies Trinkwasser mit Wasseraufbereitung to go

Der Wasseraufbereiter: Thomas Gombas, Geschäftsführer von purgaty.

Das 4Gamechangers-Festival für den ersten großen Auftritt in der Öffentlichkeit: verschoben. Die stationären Geschäfte potenzieller Händler: geschlossen. Die Termine mit Vertriebspartnern: ins Netz verlegt. Es gibt fraglos bessere Zeitpunkte für den Marktstart eines neuen Produkts.

Thomas Gombas, Geschäftsführer von purgaty, und sein Team lassen sich davon nicht irritieren. Ihr System erfüllt einen Bedarf, für den Konsumenten jetzt vielleicht besonders sensibilisiert sind, so die Hoffnung: „Wir haben zwar vier Wochen Verzögerung, aber Ende April sind die ersten 4.000 Stück bereit für die Auslieferung und den Versand“. Gombas hat ein Reinigungskit entwickelt für das Entkeimen von Trinkwasser: Wasseraufbereitung to go.

Wer braucht so etwas?

„Unsere Zielgruppe sind Menschen, die unterwegs sind, und sauberes Wasser trinken wollen, egal wo sie sind“, sagt Gombas. Neben Sportlern und Reisenden haben die Wasseraufbereiter auch eine Zielgruppe im Blick, die aus ganz anderen Motiven rasch bekömmliches Wasser braucht. „Junge Eltern, die unterwegs ihre Babynahrung zubereiten wollen, werden unser System sehr zu schätzen wissen“.

Gombas hofft natürlich auch auf umweltbewusste Käuferschichten, die ihren Plastikflaschenverbrauch reduzieren wollen: „Unser System hält zehn Jahre oder länger, der Akku ist leicht zu tauschen“.

Denkbar ist für Gombas auch der Einsatz für Zweitwohnsitze am Land. „Unser System entfernt nachweislich mehr Bakterien als die Aktivkohlefiltersysteme, die am Wasserhahn angeschraubt werden“.

In Entwicklung ist bereits ein neues purgaty-System, mit dem größere Mengen Wasser gereinigt werden können. Für diesen nächsten Ausbauschritt will der Ingenieur auch Investoren ins Unternehmen holen. Im ersten Schritt soll der Vertrieb in Europa aufgebaut werden, parallel dazu sucht er bereits Vertriebspartner in den USA.

Keimfrei in weniger als einer Minute

Das System funktioniert im Prinzip wie ein smarter Korken, der - für die Dauer des Reinigungsprozesses - auf die Trinkflasche gesteckt wird. In weniger als einer Minute werden mittels UV-C LED Lichtwellen Bakterien und Viren im Wasser zerstört. Der eingebaute Chip im Korken - der purgaty brain - wird über USB-Schnittstelle aufgeladen, kann laut Hersteller mit einem Ladevorgang 60 Reinigungsprozesse ausführen.

Den Chip bezieht purgaty vom US-Hersteller Crystal IS, die restlichen Komponenten kommen aus Österreich und werden in Salzburg bzw. Wien assembliert. Das Starter-Set (Flasche und Reinigungseinheit) kostet 119 Euro und kann über den Webshop www.purgaty.com vorbestellt werden.

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