DealMatrix: In 100 Tagen um die Welt

DealMatrix: In 100 Tagen um die Welt

Christoph Drescher, Gründer und CEO von DealMatrix, freut sich über seinen gelungenen Onlinewettbewerb GlobalPitch.

Der größte Pitch der Welt, veranstaltet vom Wiener Start-up DealMatrix, geht ins Finale.

Kein tobender Applaus, keine Menschenmassen, keine Schlange beim Buffet. Beim Pitch der weltbesten Start-ups geht es ziemlich unaufgeregt zu. Schließlich handelt es sich beim sogenannten GlobalPitch um eine reine Onlineveranstaltung (globalpitch.com ). Konkret konnten von 1. März bis Mitte Mai Start-ups und Jungunternehmen auf der ganzen Welt ihre Innovationen und Business-Cases beim Global-Pitch in fünf Kategorien einreichen.

Nach einer Vorauswahl durch eine topbesetzte internationale Jury - mit an Bord sind Vertreter von renommierten Accelerators, Hubs oder Investmentfonds - treten nun am 12. und 13. Juni die besten drei Gründer jeder Kategorie mittels Videopitch gegeneinander an - wobei das Finale via Facebook mitverfolgt werden kann (facebook.com/globalpitch ). "GlobalPitch ist das vermutlich größte Online- Showcase-Event für innovative Unternehmen weltweit", freut sich Christoph Drescher, Gründer und CEO von Deal-Matrix, einem Wiener Startup, das ein effektives Online-Tool entwickelt hat, das Investoren bei ihrer Entscheidung, in welches Start-up sie ihr Geld stecken sollen, unterstützt.

Diese Plattform dient auch als technologische Basis für den globalen Wettbewerb, den Drescher mit seinem fünfköpfigen Team auf die Beine gestellt hat und heuer zum dritten Mal durchführt. Über 500 internationale Start-ups und Gründer haben sich beworben; unter den besten hundert stammen die meisten aus den USA, UK, Deutschland und Österreich, aber auch etliche Unternehmen aus Asien und sogar aus Afrika sind ganz vorne mit dabei.

"Wir positionieren uns mit dem GlobalPitch als Ergänzung zu Live-Events, wo nicht jeder hinkommen kann, der Zeitaufwand recht groß ist und selbst das Netzwerken vor Ort selten wirklich in die Tiefe geht", erklärt Drescher die Vorteile seines Wettbewerbs.

Beim GlobalPitch müssen die Teilnehmer hingegen eine ganze Reihe von Fragen beantworten und entsprechende Daten bei der Anmeldung bekannt geben. "Auf diese Weise verfügen wir von Anfang an über vergleichbare, detaillierte Informationen zu den Bewerbern, die Basis für die Bewertung durch die Jury sind."

Darüber hinaus haben die Unternehmen, die beim GlobalPitch als Partner mitwirken, die Möglichkeit, Einblick in die von den Gründern zur Verfügung gestellten Informationen zu nehmen und diese für die Anbahnung von etwaigen Gesprächen mit spannenden Start-ups zu nutzen. "Mit dem GlobalPitch schaffen wir es, herausragende und innovative Unternehmen aus der ganzen Welt über alle Grenzen hinweg sichtbar zu machen - vor allem auch für internationale Investoren, Akzeleratoren und Medien -, und bieten unseren Partnern aus erster Hand Zugang zu vielversprechenden Unternehmen."

Hauptpartner von Global-Pitch ist heuer der deutsche Hautpflegespezialist Beiersdorf, der sich drei Kategorien ausgesucht hat: Our Body, Our Planet und Our Information. In diesen Kategorien ist Beiersdorf auch in der Jury vertreten, um jene zukunftsweisenden Ideen auszuwählen, in denen man das größte Potenzial sieht, diese gemeinsam weiterzuentwickeln.

Zu gewinnen gibt es für die teilnehmenden Start-ups aber nicht nur spannende Kontakte zu Unternehmen und Investoren, sondern auch eine ganze Reihe von Preisen, angefangen vom Golden Ticket mit der Möglichkeit, an den wichtigsten Start-up-Konferenzen der Welt teilzunehmen, über einen Platz im Rahmen des "Vienna Startup Package" der Wirtschaftsagentur Wien bis zum Eintritt in die Märkte in China und den USA durch lokale Accelerators.

Drescher: "Wir freuen uns, mit unserem GlobalPitch die besten Start-ups der Welt vor den Vorhang holen zu können."


Linktipp

GlobalPitch globalpitch.com
Das Finale facebook.com/globalpitch


Die Geschichte ist der trend-Ausgabe 22/2019 vom 29. Mai 2019 entnommen.


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