Grossnig und Niederhauser steigen bei startup300 ein

grosso tec AG von Erhard Grossnig und Hannes Niederhauser will zumindest 1 Mio. Euro investieren in startup300 aus Linz investieren. Der börsenotierte Startup-Finanzinvestor startup300 macht eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 3 Mio. Euro.

Grossnig und Niederhauser steigen bei startup300 ein

startup300 holt sich frisches Geld über eine Kapitalerhöhung. Seit dem Börsegang im Jänner hat der Aktienkurs von startup300 kräftig verloren.

Wien/Linz. Am Freitag startet das Linzer Start-up-Netzwerk startup300 [ISIN ATSTARTUP300] die bereits im Mai angekündigte Kapitalerhöhung für rund 3 Mio. Euro. Die beiden Investoren Erhard Grossnigg und Hannes Niederhauser wollen mit der grosso tec AG für zumindest 1 Mio. Euro einsteigen.

Das Unternehmen will bis zu 623.155 junge Aktien für je 5 Euro ausgeben, das Bezugsverhältnis liegt bei 3:1, teilte startup300 am Dienstag in einer Aussendung mit. Für drei Bezugsrechte erhält man also eine junge Aktie, wobei jeder alten Aktie ein Bezugsrecht zusteht. Derzeit steht die im KMU-Segment der Wiener Börse notierte startup-300-Aktie bei 6,20 Euro und damit deutlich unter ihrem Erstausgabepreis von 10 Euro vom Jänner 2019.

Die Bezugsfrist startet am Freitag, den 19. Juli und endet am 2. August. An der Wiener Börse wird am 26., 29. und 30. Juli ein Bezugsrechtehandel ermöglicht. Der Prospekt für das öffentliche Bezugsangebot werde "voraussichtlich am 16. Juli 2019", also heute, gebilligt, hieß es in der Aussendung.

Die grosso tec habe sich verpflichtet, zumindest 200.000 junge Aktien zu übernehmen, die im Rahmen des Bezugsangebots nicht aufgegriffen werden, hießt es in der Mitteilung. Damit dürften die beiden Investoren Grossnigg und Niederhauser mit zumindest einer Million bei dem Start-up-Netzwerk einsteigen.

Grossnig ist unter anderem Miteigentümer der Westbahn und an den Möbelfirmen Hali, Bene und Neudörfler beteiligt. Im Mai war in der startup300-Aussendung angekündigt worden, dass das frische Kapital "zur weiteren Umsetzung des Wachstums und der M&A Strategie" verwendet werden soll.

startup300 war erst im Jänner 2019 an die Börse in Wien gegangen. Seither haben die startup300-Papiere über 26 Prozent an Wert verloren. Schon das Börsendebüt ging daneben. Die Börsenbewertung des Unternehmen betrug zum IPO 19 Millionen Euro. Das Börsendebüt ging allerdings gründlich daneben: Die Aktie war gleich zum IPO mit einem Minus von über 5,5 Prozent zum Ausgabekurs abgestürzt. am ende des Tages der Erstnotiz war das Unternehmen somit rund 900.000 Euro weniger wert.

Die Aktie von startup300 kommt nicht vom Fleck: Seit dem Börsegang am 21. Jänner 2019 hat das Papier über 25 Prozent an Wert verloren.

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