Robo Wunderkind: Roboter für Kinder mit frischem Kapital

Robo Wunderkind: Roboter für Kinder mit frischem Kapital

Das Team von Robo Wunderkind mit Harald Mahrer bei trend@venture 2015: Anfang 2017 sollen die Roboter in den Handel kommen.

Das Wiener Start-up Robo Wunderkind erhält von Investoren eine halbe Million Euro. Mit dem Geld soll unter anderem eine professionelle Vertriebsstruktur aufgebaut werden.

Für die Vorjahresgewinner von trend@venture, dem Start-up-Wettbewerb des trend, ist es ein Durchbruch. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne im Oktober 2015, bei der das Wiener Start-up Robo Wunderkind, das modulare programmierbare Roboter für Kinder entwickelt, 250.000 Euro einsammeln konnte, ist es jetzt gelungen, eine Finanzierungsrunde in der Höhe von 500.000 Euro abzuschließen. Neben dem Business Angel Jürgen Habichler, den die Robo-Gründer beim Pioneers Festival kennengelernt hatten, und dem Austria Wirtschaftsservice (aws) beteiligt sich auch der polnische Venturer Arkley VC, der auf Hardware-Start-ups spezialisiert ist. "Arkley ist durch die Kickstarter-Kampagne auf uns aufmerksam geworden und hat sich bei uns gemeldet", freut sich Co-Gründerin Anna Iarotska: "Der erste Schritt ist immer der schwierigste. Jetzt haben wir die nötige Sicherheit, um uns konsequent weiterzuentwickeln."

Robo Wunderkind, programmable robot for kids of all ages, Robo, San Francisco, California, USA / Vienna, Austria

Das nächste Ziel sei es nun, mit dem Kapital eine professionelle Vertriebsstruktur aufzubauen und die Marke weltweit bekannt zu machen. In den letzten Monaten hat sich das zehnköpfige Team vor allem auf die USA, Japan und Großbritannien konzentriert - bisher konnten rund 2.000 Stück verkauft werden. Jetzt wird gerade mit 40 internationalen Distributoren verhandelt, um die kleinen Roboter, die ab 215 Euro kosten, überall in die Märkte zu bringen. Iarotska: "Nun geht es darum, das riesige Interesse in Umsätze umzumünzen.

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