22 Millionen für Piano Media, aws Gründerfonds steigt aus

Mit dem Verkauf der Anteile der Piano Media GmbH verbucht das Team des aws Gründerfonds einen weiteren erfolgreichen Exit

Mit dem Verkauf der Anteile der Piano Media GmbH verbucht das Team des aws Gründerfonds einen weiteren erfolgreichen Exit

Das als Software- und Lösungsanbieter für die Medienbranche agierende Start-up Piano Media hat in einer Series B-Kapitalrunde 22 Millionen eingenommen. Der aws Gründerfonds feiert mit seiner 14-Prozent-Beteiligung einen weiteren lukrativen Exit.

Der aws Gründerfonds hat seine 14-Prozent-Beteiligung am auf die Medienindustrie spezialisierten Software- und Lösungsanbieter Piano Media mit Sitz in Wien und New York an den US-Investor Updata Partners verkauft. Der Exit des österreichischen Venture Capital Fonds erfolgte im Zuge einer Series-B-Kapitalrunde über 22 Millionen Dollar der Piano Gruppe mit dem amerikanischen Growth-Investor Updata Partners.

Die 2013 in Wien gegründete Piano Media GmbH ist als schnell wachsendes Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen, auf die Monetarisierung von digitalen Medieninhalten spezialisiert. Die Lösung unterstützt Medien-Websites beim Abomanagement, der Benutzerverwaltung und der Analyse des Nutzerverhaltens. Das Angebot reicht dabei von Bezahlschranken für einzelne redaktionelle Artikel bis hin zu Paywalls für mehrere Seiten. Das Geschäftsmodell ermöglicht es, Inhalte zielgruppengerecht zu monetarisieren und hat das Ziel, durch bezahlte Onlineinhalte qualitativen Journalismus nachhaltig zu sichern.

Eine Wachstums-Story

Seit dem Einstieg des aws Gründerfonds im Jahr 2014 ist Piano Media sowohl organisch als auch über Zukäufe gewachsen. Gemeinsam mit 3TS Capital Partners, Neulogy Ventures und Rittenhouse Ventures wurde das Unternehmen während der vergangenen Jahre bei mehreren Finanzierungsrunden und Mergers & Acquisitions (M&A) erfolgreich begleitet. In Summe hat das Unternehmen seitdem einen achtstelligen Geldbetrag eingesammelt.

Seit 2014 ist die Zahl der Mitarbeiter von 20 auf 180 angestiegen. Das Unternehmen betreibt sieben Büros, darunter neben Wien auch in New York, London und Rio De Janeiro. In den vergangenen beiden Jahren konnte Piano unter der Leitung von CEO Trevor Kaufman die Umsätze verdreifachen und die Kundenbasis verdoppeln. Zu den Kunden zählen unter anderen The Economist, Bloomberg, Business Insider, The Independent, Le Parisien, GateHouse, Grupo Abril, NBC, Condé Nast und Hearst.

Wachstums-Zuschuss

Die Millionen von Updata Partners sollen nun verwendet werden, um das Wachstum in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Vertrieb und Kundenservice voranzutreiben, die führende Position im Medienbereich zu festigen und in neue Branchen einzusteigen. Piano denkt darüber hinaus auch über mehrere Akquisitionen nach.

"Unsere Software bewältigt monatlich mehr als 200.000 neue Abonnements und die individuelle Customer Experience für mehr als vier Milliarden Besucher auf über 1.300 Webseiten. Wenn man derart große Pläne hat, fährt man am besten mit Venture Capital und einem erfahrenen Investor“, sagt Piano-CFO Alex Franta.

Ralf Kunzmann, Geschäftsführer aws Gründerfonds: „Vor fünf Jahren haben wir das Unternehmen von Bratislava nach Wien geholt, um von hier aus den Westeuropa-Roll-out zu starten. Bereits damals haben wir das enorme Potenzial gesehen. Die Entwicklung des Unternehmens hat das nun sogar noch deutlich übertroffen. Mit einem hochspezialisierten Produkt hat Piano einer im radikalen Umbruch befindlichen Branche zu neuen Erlösmöglichkeiten verholfen."

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