Elevator Lab: Zweite Runde im RBI-Fintech Accelerator-Programm

RBI-Vorstandsvorsitzender Johann Strobl

RBI-Vorstandschef Johann Strobl: "Start-ups auf Augenhöhe begegnen".

Vom 1. Mai bis zum 24. Juni können sich Fintechs für die zweite Runde des Accelerator-Programms "Elevator Lab" der Raiffeisen Bank International (RBI) bewerben.

336 Start-ups aus 56 Ländern hatten sich der ersten Auflage des von der Raiffeisen Bank International (RBI) initiierten Fintech-Accelerator Programms "Elevator Lab" im vergangenen Jahr bei für die Aufnahme beworben. Eines von fünf ausgewählten Start-ups kommt aus Östererich: Das vor sechs Jahren gegründete Wiener Start-up kompany.

Mit 1. Mai 2018 startet nun eine zweite Bewerbungsrunde. Neu ist, dass diesmal acht RBI-Netzwerkbanken in CEE mit lokalen „Elevator Lab Challenges“ das gruppenweite Fintech Accelerator Programm „Elevator Lab“ unterstützen werden. Die jeweiligen Gewinner der lokalen „Elevator Lab Challenges“ erhalten eine „Wild Card“ für das Halbfinale des gruppenweiten „Elevator Labs“ und damit die Chance zum Finale der TOP 15 im September 2018 nach Wien eingeladen zu werden.

Für das kommende Programm sucht die RBI innovative Fintech-Produkte und -Lösungen aus den folgenden sechs Bereichen:

  • Erweiterte Analytik , einschließlich Künstliche Intelligenz, vorrausschauender Analytik, Kunden- und Handelsdatenanalyse, Kundeninteraktionsanalyse sowie der erweiterten Prüfung der Kreditwürdigkeit und KMU-Finanzierungen.
  • Corporate Banking , einschließlich Blockchain-basierter Handelsfinanzierungen, Preiskalkulationen für den Corporate-Bereich, elektronische Dokumente und optische Zeichenerkennung sowie robotische Devisenhandelsberatung.
  • Investing & TradingTech , einschließlich Blockchain-basierter Investmentbanking-Lösungen, smarter Vertragszertifikate, automatisierter Dokumentenerstellung sowie hybrider oder digitaler Beratung.
  • Neue Bankfiliale , einschließlich automatisierter Filialdigitalisierung, Augmented oder Virtual Reality, PoS-Lösungen, Remote-Beratung und Voice Banking.
  • Open Banking , einschließlich Produkte und Dienstleistungen von Drittanbietern, Vermittlungsplattformen für Fonds und Multibank-Datensammlungen für den Corporate-Bereich.
  • RegTech , einschließlich Cyber Security, Blockchain-basierte Lösungen aus den Bereichen AML, KYC, Kundenauthentifizierung und digitale ID, Datenschutz und -management sowie Text-Mining.

Darüber hinaus unterstützen acht RBI Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa (CEE) das konzernweite Programm mit lokalen „Elevator Lab Challenges“, wodurch „Elevator Lab“ das größte Fintech-Accelerator-Programm der CEE Region ist. Ziel ist es, die lokalen Fintech-Ökosysteme in Albanien, Belarus, Bulgarien, dem Kosovo, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei zu unterstützen. Die jeweiligen Gewinner dieser acht lokalen „Elevator Lab Challenges“ erhalten jeweils eine „Wild Card“ für das Halbfinale des konzernweiten „Elevator Lab“ und haben damit die Chance, im September 2018 das Finale in Wien zu erreichen. | http://www.elevator-lab.com/

kompany: Firmenbuch-Informationen on demand

kompany hat sich auf die Bereitstellung von Firmenbuch- und Handelsregisterinformationen von Unternehmen aus aller Welt spezialisiert. Eine Geschäftsidee, die im Mai 2017 auch schon den Investor Hermann Hauser begeisterte: Über seine Beteiligungsgesellschaft IECT hat sich Hauser mit einem einer siebenstelligen Summe an kompany beteiligt und dem Unternehmen somit Kapital für den weiteren Roll-Out zur Verfügung gestellt. (siehe Artikel: "Millionen-Investment für Wiener Start-up kompany" )

Für kompany-CEO Russel Perry, der sich intensiv mit den unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen von Staaten und Corporate-Policy-Bestimmungen von Unternehmen auseinandersetzen muss, ist die Aufnahme in das RBI-Programm ein wichtiger Hebel. "Wir konnten dadurch aus erster Hand Einblicke in die regulatorischen Prozesse der RBI Group gewinnen und gemeinsam den KYC Blueprint der nächsten Generation definieren", sagt Perry. Erkenntnisse, die auch in die weitere Entwicklung der eigenen Plattform und Dienstleistungen einfließen, um sie mit den anstehenden Vorschriften, Standards und Praktiken in Einklang zu bringen.

Kooperation statt Beteiligung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Investoren hat die RBI im Rahmen des Elevator Labs nicht das Ziel, sich an Start-ups zu beteligen und von deren Wachstum zu profitieren. Die Bank sieht die Start-ups vielmehr als Partner auf Augenhöhe und verzichtet bewusst auf eine Eigenkapitalbeteiligung. Stattdessen gibt es das Ziel, besser auf die Bedürfnisse der eigenen rund 16,5 Millionen Kunden eingehen zu können, durch den Einsatz neuer Technologien und innovativer Produkte neue Ertragsquellen zu erschließen und vor allem, das Institut für das Bankgeschäft von morgen aufzustellen.

„Die RBI ist seit bald 30 Jahren erfolgreich in CEE vertreten. Wir wissen daher, wie viel wirtschaftliches und auch kreatives Potenzial diese diverse und dynamische Region zu bieten hat. Mit diesen lokalen Challenges möchten wir gezielt die Startup-Ökosysteme in der Region unterstützen und jungen Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf einer internationalen Bühne mit Fintechs aus der ganzen Welt zu messen“, erklärt RBI-Vorstandschef Johann Strobl die Beweggründe hinter dem neuen Format des Fintech-Accelerator-Programms.

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