ARM-Mitbegründer Hermann Hauser investiert in das Start-up Anyline

ARM-Mitbegründer Hermann Hauser investiert in das Start-up Anyline

Erst in diesem Sommer wurde ARM an den japanischen Telekom-Konzern Softbank verkauft, nun möchte Mitbegründer Hermann Hauser verstärkt in Start-ups investieren. Dafür hat er sich unter anderem das Texterkennungs-Start-up Anyline ausgesucht, Gewinner von trend@venture 2014.

Das in Tirol gegründete und in Wien ansässige Texterkennungs-Start-up Anyline - Gewinner des Start-up-Preises trend@venture 2014 - hat den Österreicher Hermann Hauser, Mitgründer des größten britischen Chipherstellers ARM, als strategischen Investor gewonnen. ARM wurde erst im Sommer dieses Jahres für mehr als 28 Milliarden Euro an den japanischen Telekom- und Medienkonzern Softbank verkauft. Hauser teilte mit, dass er eine aktive Rolle als Business Angel anstrebe und selbst einen hohen sechsstelligen Betrag in Anyline investiert habe.

„Damit Europa führenden Technologien nicht weiter hinterherhinkt, habe ich mich an Anyline beteiligt, um gemeinsam mit den Gründern die Software weiterzuentwickeln und global zu vermarkten. Außerdem kehre ich hier zu meinen Wurzeln zurück“, sagt Hauser. Anylines Strategie, Texterkennung auf alle Smartphones zu bringen, kennt er selbst bereits in- und auswendig, schließlich verfolgte er mit seiner Firma ARM äußerst erfolgreich die gleiche Vision.

„Die Rolle als aktiver Business Angel von Hermann Hauser freut uns sehr und ist ein starkes Signal an den rapide wachsenden Markt“, sagt Anyline CEO Lukas Kinigadner. Mit Anyline, so Hauser, hätten Entwickler aus Tirol eines von wenigen Start-ups weltweit hervorgebracht, das sich auf die Text- und Zeichenerkennung mittels Smartphone spezialisiert hat. Gerade für den Standort Tirol ein eindeutiges Zeichen, dass Tech-Innovation einen großen Platz in der Industrie einnehmen muss. Wichtige Player wie das Unternehmen Swarovski gemeinsam mit der Gemeinde Wattens mit ihrem Coworking Space und Fablab „Werkstätte Wattens“ sowie die I.E.C.T., welche Hermann Hausers Aktivitäten vor Ort koordiniert, sind sich dessen bewusst und treiben dieses Denken voran.

CEO Lukas Kinigadner: „Die Einsatzgebiete von Anyline sind vielfältig und für viele Unternehmen weltweit nutzbar: Vom Stromanbieter bis zum Getränkehersteller. Denn dank Anyline erkennt die Smartphone-Kamera jegliche Art von Texten und Zahlen, und importiert diese in Echtzeit. Das kann hilfreich sein, um einen Gewinn-Code auf einer Red Bull-Dose einzuscannen, um die Daten des Stromzählers nicht per Hand abschreiben zu müssen, oder um die Infos aus dem Reisepass einfach in ein digitales Dokument zu verwandeln. “

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