Agrartech-Start-up Farmdok mit neuem Investment auf Europakurs

Das Farmdok-Team mit seinen Investoren (Mitte: Doris Agneter, Geschäftsführerin tecnet equity).

Das Farmdok-Team mit seinen Investoren (Mitte: Doris Agneter, Geschäftsführerin tecnet equity).

Das niederösterreichische Agrartechnologie-Start-up Farmdok hat ein hohes sechsstelliges Investment von der Mauthner Gruppe, Roland Tauchner und Patrick Pöschl erhalten.

Farmdok, das niederösterreichische Start-up mit Firmensitz in Wieselburg, entwickelt Technologien zur Automatisierung landwirtschaftlicher Aufzeichnungen mit Hilfe von Tablets und Smartphones. Die vier Gründer Andreas, Johann und Peter Prankl sowie Franz Heinzlmaier kommen selbst aus der Landwirtschaft und wissen um die Problematik rund im die sowohl aufgrund von Vorschriften und Gesetzen als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht notwendige Datenaufzeichnung, die oft am Feld erledigt werden muss.

Im Frühjahr 2017 stiegen tecnet equity und Walter Riess mit einer kleinen Finanzierungsrunde in das Agrar-Technologie-Start-up ein und unterstützten das Team beim Aufbau des Unternehmens und der strategischen Entwicklung. Erste Früchte trug die Beteiligung mit der im August 2017 gestarteten Farmdok-App, es folgte die Auszeichnung mit der Innovationsmedaille in Silber auf der Agritechnica Landtechnik-Messe in Hannover.

Neue Investorewn

Nun konnten weitere Investoren gewonnen werden, die eine hohe, sechsstellige Beteiligungssumme mitgebracht haben. Neben der Mauthner Gruppe (unter anderem bekannt durch die Probstdorfer Saatzucht) konnten mit Hilfe der primeCROWD Roland Tauchner und Patrick Pöschl, zwei erfahrene Unternehmer und Investoren, für das Projekt begeistert werden.

„Wir freuen uns, dass wir das perfekte Investoren-Setting aus dem Bereich Technologie und Landwirtschaft für uns gewinnen konnten“, erklärt Gründer Andreas Prankl, der das Unternehmen nun bereit dafür sieht, international einen großen Schritt in der landwirtschaftlichen Digitalisierung zu machen. Und tecnet equity Geschäftsführerin Doris Agneter sieht ebenfalls ihr frühes Investment in Farmdok bestätigt. Sie betont: "Wir freuen uns, dass unser frühes Investment in die Farmdok Früchte trägt. In einem starken Team nehmen wir jetzt die nächsten Expansionsschritte in Angriff.“

Die von Farmdok entwickelte Lösung basiert auf der Auswertung von Datenmuster und ist bereits zur Patentierung eingereicht. Die Idee wurde im Rahmen des größten österreichischen Businessplanwettbewerbs i2B sowie durch den Niederösterreichischen Innovationspreis ausgezeichnet. Die Farmdok-App in bereits in mehreren europäischen Ländern verfügbar, wobei der Hauptfokus derzeit auf Deutschland und dem CEE-Raum liegt. Mit den neuen Mitteln soll die Expansion nun weiter vorangetrieben werden.

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