Wie Profis mit Aktien handeln

Manfred Nosek, Leiter der bankdirekt.at

Manfred Nosek, Leiter Direktbank.at: Gute Onlinebroker bieten ihren Kunden die gleichen Tools und Informationen, die auch Profitrader nutzen.

Ein guter Onlinebroker bietet Kunden die gleichen Möglichkeiten, die auch große Trader nutzen.

Der Handel mit Aktien oder anderen Wertpapieren ist mittlerweile eine technologisch hoch komplexe Angelegenheit. Profitradern steht eine Fülle von Informationsmöglichkeiten und technischen Unterstützungen zur Verfügung. Und dennoch ist auch bei ihnen nicht jeder Deal ein Erfolg.

Es ist also durchaus reizvoll, sich mit einem Teil seines Kapitals selbst einmal als Trader zu versuchen. Wichtig für alle, die selbst mit Aktien handeln wollen, ist ein Onlinbroker wie bankdirekt.at, der professionelle Unterstützung bietet.

LIMITS SETZEN Selbst die professionellsten Aktienhändler können die Kurse nicht rund um die Uhr beobachten. Deshalb gibt es die Möglichkeit, den Kurs, zu dem man bereit ist, ein Wertpapier zu kaufen oder auch zu verkaufen, vorher festzulegen. Der Händler gibt ein Limit an, bis zu welchem Kurs er bereit ist, einzusteigen. Der Auftrag wird dann automatisch ausgeführt.

Doch auch ganze Märkte unterliegen oft starken Schwankungen. Um darauf jederzeit entsprechend reagieren zu können, bietet bankdirekt.at eine automatische Benachrichtigung per SMS oder E-Mail an. Der Trader legt bestimmte Wertpapiere und Kurssignale fest und wird sofort informiert, wenn diese erreicht werden. So kann er auch von unterwegs über sein Smartphone ständig seine Strategie anpassen.

INFORMATIONEN NUTZEN Gerade in politisch turbulenten Zeiten (Trump, Brexit etc.) können Kurse besonders rasch und stark schwanken. Aktuelle Kursinformationen sind für Anleger daher besonders wichtig. Wer entsprechend professionell traden will, sollte daher auch die Real-Time-Kurse betrachten können.

Hier kann man über den Onlinebroker die Kurse an den wichtigen Börsen in Echtzeit nachverfolgen. Zusätzlich erhält man dann auch Einblick in die besten oder nächsten Kauf-und Verkaufsangebote, die im Orderbuch der Börse stehen.

Mit diesen Informationen kann man dann extrem kurzfristige Schwankungen von Aktienkursen nutzen. Daytrader versuchen beispielsweise, die Veränderungen einer Aktiennotiz innerhalb eines Tages für einen Gewinn zu nutzen.

ANTIZYKLISCH HANDELN Aktienkurse beruhen nur zu einem Teil auf den Ergebniszahlen der Unternehmen. An der Börse ist auch viel Psychologie im Spiel. Analysten, Fondsmanager oder andere Marktteilnehmer verbreiten ihre hohen Erwartungen in einen Titel.

Investor-Relations-Profis basteln an Börsenstorys, um das Unternehmen für Anleger interessant zu machen. Geht die Rechnung auf, steigen die Kurse tatsächlich, weil immer mehr bei der Aktie einsteigen.

Es ist jedoch durchaus sinnvoll, antizyklisch zu handeln. Das alte Sprichwort von Carl Mayer von Rothschild "Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen" hat viel für sich.

Wer während der letzten Finanzkrise im Jahr 2008 Aktien gekauft hat, konnte damit deutlich mehr verdienen, als wenn man jetzt bei den Indexhöchstständen einsteigt. Wer also bei seinen Aktiendeals nicht immer dem Trend folgt, handelt wie ein echter Profi.