Zlatanunser: Ein Tor verzaubert das Internet

Zlatanunser: Ein Tor verzaubert das Internet

Der schwedische Fußballer Zlatan Ibrahimovic versetzt mit seinen Toren im Spiel gegen England die Social Media-Plattformen in Jubelstimmung. Nur einer jubelt nicht mit. Mit Beweisvideo

Geheiligt werde Dein Talent und Deine komische Frisur. Diese Worte sind Teil des "Zlatanunser", gedichtet von der deutschen Fußball-Plattform 11 Freunde in diesem nur teilweise blasphemischen Gedicht Er hat übrigens auch die drei anderen Tore der Schweden beim 4:2-Sieg im Freundschaftsspiel gegen England erzielt. Neben der sportlichen Größe, die dieses Tor beweist, zeigt es auch, wie sehr sich im Internet in kürzester Zeit ein Hype entwickeln kann: Das oben gezeigte YouTube-Video des Tors wurde bereits mehr als drei Millionen mal angesehen. Auf Twitter tauchen beinahe im Minutentakt entsprechende Meldungen oder Verlinkungen auf.

Ein paar Beispiele gefällig?

In einem Tweet von Sky Sport UK wird ein englischer Schiedsrichter mit den Worten zitiert, er wäre vor Jubel auf Ibrahimovic gesprungen, hätte er das Spiel gepfiffen.

Der deutsche Ex-Profi Hans Sarpei schreibt in einem Tweet: Eintrittskarte fürs Länderspiel 50 Euro, Amsterdam-Reise 200 Euro, nach dem Kick auf dem Handy das Ding von #Zlatan sehen: Unbezahlbar.

Ein erregter User, offenbar schon länger Fan von Ibrahimovic, schreibt: Now, here's a #Legion, #many_in_one: man and gods all-in-one: #Ibracadabra #Ibrahimovic Thank you, #Zlatan!!

Und unter dem Stichwort #ibrakadabra bzw. #ibracadabra gibt es hunderte Einträge zum Thema

Der Torschütze selbst hält sich auf den Social Media-Plattformen hingegen eher zurück: Seine offizielle Facebook-Seite etwa hat nicht allzu viele Einträge, sein offizieller Twitter-Account weist gerade mal sieben Tweets auf, hat allerdings bereits mehr als 65.000 Follower - und stündlich dürften es mehr werden. Wer mehr über den Sportler wissen will: Wikipedia weiß das Meiste .

Jedenfalls kann man derzeit alles, was man toll oder gar sensationell findet, mit dem Begriff "zlatan" umschreiben. Gar nicht "zlatan" dürfte indes Marcel Koller den Auftritt des Schweden finden: Der österreichische Teamchef macht sich jetzt schon Sorgen, denn seine Mannschaft darf gegen Ibrahimovic (und zehn andere Schweden) antreten - und zwar erstmals am 7. Juni nächsten Jahres in Wien.

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