Wenn Arbeit ins Auge geht

Wenn Arbeit ins Auge geht

43 Prozent der Österreicher fühlen sich durch Bildschirmarbeit belastet.

Zu viel, zu lange, zu intensiv: Warum wir uns mit überbordender Bildschirmarbeit ein neues Volksleiden heranzüchten. Und warum bestimmtes Licht nachhaltig Schaden anrichten kann.

Morgens ist die Welt noch in Ordnung. Ausgeruht von der Nacht gilt der erste suchende Blick dem Smartphone -für viele nicht nur bloß Wecker, sondern gleich die erste Informationsdosis des jungen Tages. Am Weg ins Büro wird die elektronische Korrespondenz gecheckt; dort angekommen, werden PC oder Laptop hochgefahren und die Bildschirmarbeit fortgesetzt. Stundenlang, unterbrochen durch viel zu seltene Pausen. Kommt Ihnen bekannt vor? Sie sind nicht allein. Diese tägliche Routine teilen sich Hunderttausende Büroarbeiter in Österreich. So interessant und abwechslungsreich die Aufgaben inhaltlich sein mögen, für ein Sinnesorgan sind sie extrem monoton und zunehmend stressig: das Auge.

Dennoch bleibt genau die Erkenntnis vielen Wissensarbeitern auf den ersten Blick verborgen. Sie klagen über Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken und Schulterbereich und übersehen das Offensichtliche: das sogenannte Offi ce-Eye-Syndrom, auch das "trockene Auge" genannt, das sich zu einer Art Volksleiden entwickelt hat. Schätzungen zufolge kommt jeder dritte Patient mit diesen Symptomen zum Arzt. Augenarzt Christopher Kiss beschreibt die Eskalationsstufen: "Müde, schwere Augen, Bindehautfalten, manchmal hat der Tränensee an der Lidkante schon eine gewisse Höhe erreicht." Wie kommt es dazu?

Arbeiten am Bildschirm: Auch die Augen brauchen einmal Pause.

Weiterlesen: Gesundheitsrisiko Bildschirm: Was Sie tun können

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 3/2015
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