Wenig Aufregendes bei der Aufreger-App der Wiener ÖVP

Wenig Aufregendes bei der Aufreger-App der Wiener ÖVP

Die Wiener Volkspartei ist in die App-Szene vorgedrungen und will Zorn und Freue der Wiener mit ihrer "Aufreger-App" festhalten. Das Interesse daran ist bisher überschaubar.

Grafitti in Parks, gesperrte Rolltreppen, ungenügende oder falsche Schneeräumung - das sind die derzeitigen "Highlights" der Aufreger-App der Wiener ÖVP. Dieses elektronische Werkzeug soll die Wienerinnen und Wiener dazu animieren, ihrem Ärger über diverse Zu- und Missstände in der Hauptstadt Ausdruck zu verleihen. Bei der heutigen Präsentation betonte Landesparteiobmann Manfred Juraczka laut APA-Meldung, dass es nicht darum gehe, "zu vernadern". Es sollten hingegen jene Dinge hervorgehoben werden, die die Stadt "lebens- und liebenswert" machen.

Die Aufreger-App ist für Apple-Geräte im iTunes-Store sowie für Android-Geräte im Play Store von Google kostenlos erhältlich. Anwender der App machen einfach ein Foto vom Objekt ihrer Wahl, fügen eine Beschreibung hinzu und diese Angaben werden dann an die Wiener ÖVP gesendet.

Veröffentlicht werden die angeblichen "Aufreger" auf einer dafür eingerichteten Website . Der Zwischenstand (per Donnerstag, 2. Mai, nachmittags) zeigt aber, dass die Aufregung um diese ÖVP-Idee noch nicht allzu groß ist. Graffitis im Schönborn-Park und in der Siebensterngasse, der erwartete Parkpickerl-Frust, Fehler bei der Schneeräumung (!) und eine gesperrte Rolltreppe am Schottentor sind die Höhepunkte der Aktion. Unterstützen will die ÖVP das Projekt mit einem Gewinnspiel, bei dem bis Ende des Monats ein Samsung Galaxy S4 verlost wird.

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