Telefonica vergeht die Lust auf ein IPO in Lateinamerika

Telefonica vergeht die Lust auf ein IPO in Lateinamerika

Mit einem Börsegang in Lateinamerika wird es derzeit nichts, hat der spanische Telekom-Konzern Telefonica nun verlautbaren lassen.

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica legt seine Pläne für einen Börsengang der lateinamerikanischen Tochtergesellschaften auf Eis. "Wir haben uns entschieden, die Pläne nicht aufzugeben, sondern sie einzufrieren", sagte der Lateinamerika-Chef des Konzerns, Santiago Fernandez Valbuena, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Telefonica komme derzeit günstig an Kredite, deswegen sei es nicht nötig, Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen, sagte er. Falls nötig, könne der Börsengang aber binnen weniger Monate auf den Weg gebracht werden. Analysten gehen davon aus, dass Telefonica bei einem IPO der Tochtergesellschaften mindestens sieben Milliarden Dollar einnehmen könnte.

Kein IPO in Kolumbien

Medienberichte über einen möglichen Börsengang des Kolumbien-Geschäfts wies Valbuena zurück. Telefonica hatte im vergangenen Jahr die deutsche Tochter O2 an die Börse gebracht und damit 1,45 Milliarden Euro eingenommen. Das Unternehmen leidet unter der Schuldenkrise sowie der Rezession im Heimatland.

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