Techno-Aktien im Fokus: HP muss abschreiben

Techno-Aktien im Fokus: HP muss abschreiben

Schon wieder Zores für HP: Der Computerkonzern muss wegen der Übernahme von Autonomy 8,8 Milliarden Dollar abschreiben.

Der angeschlagene US-Computerkonzern Hewlett Packard (HP) schreibt wegen der Übernahme der Software-Firma Autonomy überraschend 8,8 Milliarden Dollar ab. HP begründete den Schritt am Dienstag mit "schweren Bilanz-Unregelmäßigkeiten" bei dem im vergangenen Jahr übernommenen Unternehmen. Das HP-Management kündigte an, gegen die frühere Unternehmensspitze von Autonomy Schadenersatzforderungen zu prüfen. Man sei offenbar bewusst hinters Licht geführt worden. HP hatte Autonomy 2011 für 11,5 Milliarden Dollar übernommen.

Wegen der Abschreibung wies Hewlett Packard für das abgelaufene Geschäftsquartal einen Verlust von 3,49 Dollar je Aktie aus. Wegen eines sinkenden Marktanteils bei Computern und einer geringere Nachfrage nach HP-Druckern ging auch der Umsatz zurück und zwar um 6,7 Prozent auf 29,96 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 30,43 Milliarden Dollar erwartet.

An der Wall Street kam die Nachricht schlecht an: Der Aktienkurs von Hewlett Packard stürzte vorbörslich elf Prozent ins Minus

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