Stephen Elop: "Wir sind in diesem Markt, um zu gewinnen"

Stephen Elop: "Wir sind in diesem Markt, um zu gewinnen"

"Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, es braucht seine Zeit, aber wir werden uns unsere sehr starke Stellung wieder erkämpfen", sagte Nokia-Chef Stephen Elop der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht.

Konkurrenten wie Apple oder Samsung haben den einstigen Handy-Weltmarktführer in den vergangenen Jahren abgehängt: Während Apple 27 Millionen iPhones in einem Quartal verkauft, kommt Nokia mit seiner Lumia-Reihe auf gerade knapp drei Millionen Stück. Das soll sich ändern: "Ich kann jetzt kein exaktes Timing nennen, aber wir sind in diesem Markt, um zu gewinnen", sagte Elop.

Den Abwärtstrend Nokias begründete er mit "bemerkenswerten Änderungen im Handymarkt" in den vergangenen fünf Jahren: "Das iPhone kam, die Touch-Technologie. Hier war Nokia nicht so schnell, wie es notwendig gewesen wäre und wie man auf diese Dinge hätte reagieren sollen." Seit Montag sind die neuen Nokia-Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 8 in Deutschland erhältlich.

Nokia rutschte im abgelaufenen Quartal wegen eines Absatzeinbruchs noch tiefer in die roten Zahlen. In dem Vierteljahr summierte sich der Fehlbetrag nach Nokia-Angaben auf 943 Millionen Euro - das ist mehr als sechs Mal so viel wie im Vorjahresquartal. Der Umsatz brach um ein Fünftel auf 7,2 Milliarden Euro ein.

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