Sony gibt sich beim Handy-Umsatz bescheiden

Sony gibt sich beim Handy-Umsatz bescheiden

Der japanische Konzern erwartet sich keine großen Sprünge im Geschäft mit Smartphones und Digitalkameras. Die starke Konkurrenz aus China und Südkorea bereitet Sony auch heuer Kopfschmerzen.

Sony schraubt seine Erwartungen an den Verkauf von Digitalkameras und Smartphones deutlich zurück. Der japanische Elektronikkonzern rechnet im kommenden Geschäftsjahr 2014/15 bei Digitalkameras nur noch mit einem Umsatz von umgerechnet 9,8 Milliarden Euro statt wie bisher von 11,3 Milliarden Euro. Noch stärker dampfte das Management am Mittwoch das Umsatzziel für Smartphones und Tablet-Computer ein: Statt umgerechnet 13,6 Milliarden Euro, erwartet Sony Geschäftsjahr bis Ende März 2015 nur noch 11,3 Milliarden Euro.

Einbrüche in Unterhaltungselektronik

Bereits in diesem Jahr rechnet Sony mit Einbrüchen in der Unterhaltungselektronik. Bei Digitalkameras erwartet das Unternehmen früheren Angaben zufolge einen Rückgang um 20 Prozent auf 13,5 Millionen Stück. Smartphones will der Konzern in diesem Geschäftsjahr aber 42 Millionen verkaufen - und damit ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr. Sony kämpft mit den chinesischen Konzernen Huawei und ZTE sowie LG Electronics aus Südkorea um den dritten Platz auf dem boomenden Smartphone-Markt hinter den Platzhirschen Samsung und Apple.

Nokia Zentrale in Espoo, Finnland

Wirtschaft

Nokias Auferstehung: Finnen beleben Handy-Marke wieder

Technik

Apple knickt ein: Weg frei für iPhone-Entsperrung

Technik

Und Action: GoPro kauft zwei Video-Apps