Sony bleibt betont pessimistisch

Sony bleibt betont pessimistisch

Trotz seiner Smartphone-Offensive und der Ankündigung einer neuen PlayStation glaubt Sony, dass es heuer bei Unterhaltungselektronik weiter bergab gehen wird.

Der japanische Elektronik-Konzern Sony rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit weiteren Einbrüchen bei der Unterhaltungselektronik. Der Verkauf von Digitalkameras werde um 20 Prozent auf 13,5 Millionen Stück zurückgehen, teilte der Elektronikkonzern am Donnerstag mit.

Von den tragbaren Spielekonsolen PSP und PS Vita würden voraussichtlich fünf Millionen und damit 30 Prozent weniger abgesetzt. Das Ruder in der Sparte herumreißen sollen Smartphones von denen Sony 42 Millionen, ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr, an die Kunden bringen will. Hier ist Sony der harten Konkurrenz von Apple und Samsung Electronics ausgesetzt.

Gewinn soll konstant bleiben

Insgesamt rechnet der japanische Konzern jedoch damit, im Geschäftsjahr (bis Ende März 2014) den operativen Gewinn bei 230 Milliarden Yen (1,77 Mrd. Euro) konstant zu halten. Sony ist im vergangenen Geschäftsjahr unter anderem wegen des Verkaufs von Bürogebäuden in New York und Tokio operativ wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und hat den höchsten Gewinn seit fünf Jahren ausgewiesen.

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