Smartphone-Boom erreicht 2014 den Höhepunkt

Smartphone-Boom erreicht 2014 den Höhepunkt

Heuer werden rund 1,3 Milliarden Smartphones weltweit verkauft. Der Wettbewerb über den Preis wird schärfer. Die Durchschnittspreis sinkt weiter. Die Zeichen stehen auf Verdrängungswettbewerb. Vom Kuchen wird 2015 weniger verteilt.

New York. Fast 1,3 Milliarden Smartphones werden in diesem Jahr weltweit verkauft werden. Der Absatz sei um mehr als 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilte das Marktforschungsunternehmen IDC am Montag mit. Solche Steigerungsraten wird es nach Einschätzung der Marktforscher künftig nicht mehr geben.

Im kommenden Jahr würden die Verkäufe nur noch um rund zwölf Prozent zunehmen, in den fünf Jahren von 2014 bis 2018 um 9,8 Prozent im Durchschnitt. Mit der Sättigung des Marktes sinken die Preise, von durchschnittlich 297 Dollar (238 Euro) in diesem Jahr auf 241 Dollar im Jahr 2018, wie IDC prognostiziert. Grund hierfür sei auch der Einstieg chinesischer Hersteller in den Markt.

Bei den Betriebssystemen sieht IDC keine großen Umwälzungen voraus. Android von Google werde den Markt auch weiterhin dominieren; in diesem Jahr laufen demnach mehr als 82 Prozent aller neu verkauften Smartphones mit Android. Den Marktanteil von Apples iOS sieht IDC 2018 bei 12,8 Prozent; in diesem Jahr wird er demnach bei 13,8 Prozent liegen. Windows von Microsoft bleibt demnach abgeschlagen auf Platz drei, wird seinen Anteil von derzeit 2,7 Prozent aber auf 5,6 Prozent 2018 vergrößern.

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