Russische MegaFon geht an die Börse

Russische MegaFon geht an die Börse

Größter Mobilfunk-Konzern des Landes will IPO in London.

Russlands größter Mobilfunk-Konzern MegaFon hat den Startschuss für den geplanten milliardenschweren Börsengang gegeben. Das Unternehmen beantragte die Zulassung zum Handel an der Londoner Börse. Knapp 20 Prozent der MegaFon-Aktien sollen an den Markt kommen, wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht vom Dienstag hervorgeht. Nach früheren Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen könnte der Anteil bis zu vier Milliarden Dollar wert sein.

Usmanow stockt auf

Bei einer Neuordnung der Eigentümerstruktur im April stockte der reichste Mann Russlands, Alisher Usmanow, seine Beteiligung an MegaFon auf 50 Prozent plus eine Aktie auf. Großaktionär TeliaSonera hält noch 35,6 Prozent. Durch die Erstemission (IPO) soll die Beteiligung der skandinavischen Telefongesellschaft auf gut 25 Prozent sinken.

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