Panasonic im Abwärtsstrudel

Panasonic im Abwärtsstrudel

Japanischer Konzern wird von Moody´s herabgestuft - Schwacher TV-Markt und starker Yen machen Turnaround schwierig.

Der japanische Konzern Panasonic wurde von Moody´s in Sachen Kreditwürdigkeit nun von A2 Auf Baa1 herabgestuft – eine schlimme Nachricht für den Hersteller von Unterhaltungselektronik, der sich eben erst von seinem Rekordverlust erholten muss. Der Ausblick für Panasonic ist nach Ansicht von Moody´s immerhin stabil.

Hohe Schulden

Weshalb also die Herabstufung? Die Profitabilität ist niedrig, der Schuldenstand hoch und die jüngste Akquisition von Sanyo hat auch nicht gerade zum Wohlwollen der Analysten beigetragen. Dazu kommt der insgesamt schwache TV-Markt und der nach wie vor starke Yen, was für exportorientierte Konzerne wie eben Panasonic besonders schlecht ist.

Panasonic will 36.000 Jobs abbauen und hat bereits einige Fabriken geschlossen. Die Sparten Fernseher, elektronische Komponenten und Batterien sollen heuer den Turnaround schaffen.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Nettogewinn von 50 Milliarden Yen; im letzten Geschäftsjahr (bis Ende März) gab es einen Verlust von 772 Milliarden Yen. Heuer soll es Einsparungen in der Höhe von 130 Milliarden Yen geben, versprach der Vorstand. Im Kampf gegen die koreanische Samsung und den US-Konzern Apple sind nun alle Anstrengungen gefragt. Panasonic stellt unter anderem die Fernseher-Reihe Viera und Lumix-Kameras her.

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