Nächstes Kapitel im Match EU vs. Apple

Nächstes Kapitel im Match EU vs. Apple

Die EU-Kommission prüft, ob Apple eine wettbewerbsverzerrende Strategie beim Verkauf seiner iPhones anwendet und dabei mit Hilfe technischer Beschränkungen die Konkurrenz vom europäischen Markt abhält.

Dies geht aus Dokumenten der Kommission hervor, die Reuters am Montag vorlagen. Der neun Seiten umfassende Fragenkatalog wurde Mobilfunkunternehmen am Freitag übermittelt.

Die "Financial Times" hatte berichtet, möglicherweise versuche der US-Konzern mittels Vertriebsbedingungen sicherzustellen, dass kein Konkurrent bessere Verkaufsaktionen anbiete. Hintergrund der vorläufigen Prüfung der EU-Kommission seien Beschwerden von Mobilfunkbetreibern. Der Apple-Konzern erklärte, seine Verträge entsprächen den EU-Bestimmungen.

Bevor die EU-Kommission ein formelles Verfahren starten kann, müsste sie sicher sein, dass Apple eine dominante Rolle auf dem europäischen Smartphone-Markt innehat. Angesichts der Popularität des Smartphones Galaxy von Samsung Electronic's ist das allerdings wenig wahrscheinlich.

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