Sony stellt Produkte der Z3-Reihe vor

Sony stellt Produkte der Z3-Reihe vor

Sonys Highlights auf der IFA 2014 in Berlin: Das Android-Smartphone Xperia Z3, die Kompakt-Version Z3 Compact und um das Acht-Zoll-Tablet Xperia Z3. Die Geräte lassen sich mit der Playstation 4 verbinden - so können die Spiele auch auf dem Handy oder Tablet-PC gespielt werden.

Als Anbieter hochwertiger und in der oberen Preiskategorie angesiedelter Mobiltelefone und Tablets will sich Sony seit der Komplettübernahme der Mobilsparte nach dem Abgang von Ericsson etablieren. Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin, die ab heute, Mittwoch, für Fachbesucher geöffnet ist, wurden daher neue Produkte der Serie "Z3" vorgestellt. Es handelt sich um das Android-Smartphone Xperia Z3, die Kompakt-Version Z3 Compact und um das Acht-Zoll-Tablet Xperia Z3 Tablet Compact.

Sony hat sich damit endgültig dem Erneuerungszyklus der Branche angepasst und wirft alle paar Monate neue Mobilgeräte auf den Markt. Diesmal scheinen Handlichkeit, Ausdauer und Anbindung an andere Sony-Hardware im Vordergrund gestanden zu sein: Das Z3 (5,2-Zoll-Display) und das Z3 Compact (4,6 Zoll) sind jeweils relativ schmal, wasser- und staubdicht und sollen dank eines starken Akkus und neuer Energiespar-Software vergleichsweise lange zu verwenden sein - Sony spricht von bis zu zwei Tagen; Praxistests werden zeigen, was davon zu halten ist.

Kompatibel mit der Playstation

Jedenfalls können die Smartphones mit der Spielkonsole PS4 verbunden werden - bei Nutzung des gleichen Drahtlosnetzwerks können Playstation-Spiele am Handy gespielt werden. Das Z3 wird Ende des Monats um rund 650 Euro zu kaufen sein (freier Verkauf ohne Vertrag), das Z3 Compact um rund 500 Euro - genauso viel wird das Z3 Tablet Compact kosten, das seinen Smartphone-Geschwistern sehr ähnlich ist, etwa in punkto PS4-Anbindung, Akkuleistung und Betonung der platzsparenden Abmessungen - das Acht-Zoll-Tablet ist 6,4 Millimeter dünn und mit 270 Gramm vergleichsweise leicht.

Jedenfalls scheint Sony nun seine Linie bei Smartphones und Tablets gefunden haben, auch wenn der Konkurrenzkampf hart bleibt. Ein Faktor wird sein, ob die versprochene Anbindung an die übrige Produktfamilie auch mittels entsprechender Softwarelösungen möglich sein wird. Synergien sollten sich für den Konzern ausreichend ergeben, etwa durch die eigene Musik- und Filmsparte, das Spielegeschäft oder Fotoapparate. Wenn es Sony schafft, entsprechende sparten-übergreifende Dienste für seine Kunden zu etablieren (auch in Europa), kann der Konzern seine ganze Stärke ausspielen.

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