Mobiles Internet: Suchen, hören und Facebook

Mobiles Internet: Suchen, hören und Facebook

Bei seiner jüngsten Analyse des Datenverkehrs über Mobilgeräte wie iPhone oder Android-Smartphones erkennt Citrix einige überraschende Trends.

Das Softwareunternehmen Citrix untersucht die Trends im Mobilen Internet: Der jüngste „Mobile Analytics Report“ wurde gemeinsam mit ByteMobile erstellt – dieses Unternehmen ist auf Lösungen für Daten- und Videooptimierung Mobilfunknetze spezialisiert und wurde vor kurzem von Citrix gekauft. Folgende wichtigsten Trends im Mobilen Internet wurden nun identifiziert:

Suchen mit Mobilgeräten

Immer öfter wird mit Mobilgeräten im Internet nach bestimmten Inhalten gesucht. Seit dem Vorjahr ist die Zahl der Suchanfragen je User laut Citrix um 25 Prozent gestiegen. Drei Apps generieren 97 Prozent dieser Suchen: Google, Yahoo und Bing. Wobei Google mit weit über 80 Prozent wie erwartet die Nummer eins ist.

Hören statt sehen

Immer öfter wird eine Internetverbindung auch unterwegs dazu genutzt, sich Inhalte anzuhören. Audio ist laut dem „Mobile Analytics Report“ schon für zwölf Prozent des Datenvolumens in Nordamerika verantwortlich, außerhalb sind es immerhin vier Prozent. Dieser Anteil soll weiter wachsen. Vor allem Internet-Radio und das Herunterladen von Audio-Files sind sehr beliebt. Große Konzerne wie Apple erweitern derzeit ihre Audioangebote .

Facebook macht´s offenbar richtig

Die Offensive von Facebook bei auf Mobilgeräten macht sich offenbar bezahlt: Der Anteil am Datenvolumen im Mobilen Internet ist innerhalb eines Jahres von einem Prozent auf fünf Prozent gewachsen.

eBay auch mobil

Die eBay-App ist die erste reine E-Commerce-Anwendung, die mehr als ein Prozent des Datenvolumens auf Mobilgeräten ausmacht.

Google überholt Apple

Google Maps ist auf Apple-Geräte laut der Citrix-Analyse populärer als Apples eigener Kartendienst.

YouTube bleibt unerreicht

Noch eine gute Nachricht für Google: YouTube ist für 82 Prozent des Datenvolumens bei Video-Unterhaltung verantwortlich. Kein Wunder: Bei einem einzigen Besuch auf YouTube verbraucht ein User eine gleich große Menge an Daten wie bei zehn Besuchen bei Facebook. Video-on-Demand-Plattformen wie Netflix spielen selbst in Nordamerika im Mobilen Internet noch keine große Rolle.

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