Google Glass: Elektronische Führungen für Touristen

Google Glass: Elektronische Führungen für Touristen

Wann Google Glass auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Dafür will der Internetkonzern die Datenbrille mit Software, etwa für Touristen oder Unternehmen, attraktiv machen. Am Montag stellte Google fünf Unternehmen vor, mit denen kooperiert wird.

Der US-Internetkonzern Google will seine Datenbrille Glass mit nützlicher Software attraktiv machen. Eine Zielgruppe sind Touristen, die so elektronische Führungen bekommen könnten. Das Unternehmen will die Datenbrille mit Arbeitswelt und Alltag von Nutzern verknüpfen und arbeitet dazu mit mehreren Firmen zusammen. Das Unternehmen nannte am späten Montag fünf neue Partner.

Darunter sind ein Software-Entwickler aus dem Medizinbereich, ein Anbieter von touristischen Rundgängen und ein Spezialist für die Integration tragbarer Technik in verschiedene Arbeitsbereiche. Die Partnerschaften geben einen Hinweis darauf, welche Verwendungen Google sich für seine Datenbrille vorstellt. So bietet die Firma Wearable Intelligence Firmen zum Beispiel Ablauf-Checklisten für bestimmte Verfahren an. APX Labs will die Datenbrille für Situationen ausstatten, in denen die Mitarbeiter ohne einen festen Arbeitsplatz beide Hände freihaben müssen und zugleich Zugang zu Informationen brauchen. Software der Firma Augmedix soll Ärzte unterstützten, indem sie eine Verbindung zu elektronischen Datenbanken herstellt.

Glass hat einen kleinen Bildschirm über dem rechten Auge, sowie Kamera, Mikrofon und Internet-Verbindung. Vor über einem Jahr wurde die Brille einer Gruppe von Testnutzern in den USA zugänglich gemacht. Mit der Zeit weitete Google den Kreis weiter aus. Vor kurzem wurde eine begrenzte Anzahl an Brillen auf den US-Markt gebracht. Inzwischen dürften einige zehntausend Geräte im Umlauf sein. Ein Termin für einen vollwertigen Marktstart ist bisher nicht bekannt.

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