Give Peace a Chance: Samsung einigt sich mit Ericsson und Google

Give Peace a Chance: Samsung einigt sich mit Ericsson und Google

Mit einer Einmalzahlung und fortlaufenden Lizenzgebühren an den schwedischen Netzwerk-Ausrüster und früheren Handy-Hersteller Ericsson setzt Samsung Schlussstrich unter einen langen Patentstreit. Auch mit Google wurde eine Einigung erzielt.

Der frühere Handyhersteller Ericsson, der sich nach dem Ende der Kooperation mit Sony voll auf das Geschäft als Netzwerkausrüster konzentriert, kann in seiner Bilanz zum vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 374,2 Millionen Euro hinzu buchen. Auf die Bezahlung dieser Summe haben sich Ericsson und Samsung, der aktuelle Marktführer unter den Smartphone-Herstellern, geeinigt. Mit der Millionenzahlung schlossen die beiden Unternehmen auch ein Patentabkommen, im Zuge dessen alle Klagen beigelegt wurden.

Samsung hat gleichzeitig auch eine Einigung mit Google erzielt. Die beiden Unternehmen schlossen ein Abkommen, das den Austausch bisheriger und noch kommender Patente vorsieht.

Das Patent-Abkommen zwischen Google und Samsung ist auf zehn Jahre ausgelegt, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Samsung ist der führende Anbieter von Telefonen und Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android. Samsung und Google standen dadurch in den vergangenen Jahren bereits auf einer Seite im Patentkrieg der Mobilfunk-Industrie.

Apple hatte im Frühjahr 2011 Samsung mit Vorwurf des Ideenklaus verklagt und damit den weltweiten Konflikt losgetreten. Mit dem Kauf des Handy-Pioniers Motorola wurde Google später auch direkt in die Konfrontation hineingezogen.

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