BlackBerry: Gründer Lazaridis will sein Lebenswerk retten

BlackBerry: Gründer Lazaridis will sein Lebenswerk retten

Der Blackberry-Gründer Mike Lazaridis hat seinen Anteil an dem angeschlagenen Smartphone-Hersteller erhöht und denkt sogar über den Rückkauf des gesamten Unternehmens nach.

Aus einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an die Börsenaufsicht ging hervor, dass er dazu den anderen Blackberry-Gründer Douglas Fregin ins Boot geholt hat. Lazaridis, der sich Anfang 2012 aus der Spitze der Firma zurückgezogen hatte, erhöhte seinen Anteil demnach auf acht nach 5,7 Prozent Ende vorigen Jahres. Als Berater engagierte Lazaridis Goldman Sachs und Centerview Partners LLC.

Blackberry hatte sich nach dem enttäuschenden Start seines neuen Smartphones im August zum Verkauf angeboten. Mit der Angelegenheit vertrauten Personen zufolge ist das kanadische Unternehmen mit Cisco Systems, Google und SAP im Gespräch, die sich aber nicht zu den Informationen äußerten. Der Vorstoß von Lazaridis könnte eine Alternative zum Plan von Großaktionär Fairfax Financial Holdings Ltd sein, der zusammen mit anderen Investoren neun Dollar je Aktie angeboten hat.

Der Aktienkurs stieg nach Bekanntwerden der Pläne Lazaridis' leicht. Seit der Vorlage schlechter Geschäftszahlen hatten die Blackberry-Papiere mehr als 20 Prozent eingebüßt.

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