Microsoft bringt Smartwatch in den Handel

Microsoft bringt Smartwatch in den Handel

So könnte die Microsoft Smartwatch aussehen (unbestätigtes Design).

Nicht nur Apple und Samsung, auch Microsoft setzt auf „Wearable Devices“. Die Microsoft Smartwatch soll noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen.

Die Microsoft Smartwatch, die Marktbeobachter schon zur Computer- und Gaming-Messe E3 im Juni erwartet hatten, scheint nun kurz vor der Markteinführung zu stehen. Die Skizzen aus dem Patentantrag für die Uhr kursieren schon eine ganze Weile im Internet (siehe Grafiken) und High-Tech Blogs wie etwa Gearlive.com hatten bereits berichtet, Personen aus dem Microsoft-Umfeld gesehen zu haben, die die neue Smartwatch als Beta-User getragen hatten. Im Blog Concept-Phones wurden bereits Fotos der Uhr veröffentlichgt, die den Skizzen aus dem Patentantrag (siehe unten) ziemlich nahe kommen und daher recht plausibel erscheinen.

Skizzen aus dem Microsoft-Patentantrag

Microsofts Smartwatch

Microsofts Smartwatch wird den Patentanträgen zufolge ähnlich wie die vergangenes Monat vorgestellte Apple Watch aussehen.


Im Gegensatz zu der Apple-Uhr soll das Gerät mit allen gängigen Smartphone-Betriebssystemen kompatibel sein.

Microsoft will sich mit der Uhr aber offenbar nicht auf die Nische der eigenen immer noch vergleichsweise kleinen Gruppe der Windows-Smartphone-Benutzer setzen. Im Gegensatz zu der Apple-Uhr soll das Gerät mit allen gängigen Smartphone-Betriebssystemen kompatibel sein. Die Microsoft Smartwatch soll also mit iPhones ebenso funktionieren wie mit Android-Geräten und mit Windows Phones.

App-Darstellung auf der Microsoft Smartwatch (unbestätigtes Design).

technische Details

Zu den technischen Details ist bislang wenig bekannt, einige Informationen lassen sich aus dem Patentantrag ableiten. Die Uhr wird demnach mit einer Reihe von biometrischen Funktionen ausgestattet sein und somit dem Trend zum Self-Tracking (Quantified Self) Rechnung tragen. Dazu soll unter anderem ein optischer Sensor beitragen, der biometrische Daten auf das Display bringt. Selbstredend soll die Microsoft-Uhr auch alle von den Mitbewerbern bekannten Anruf- und Messaging-Funktionen beinhalten. Auch eine Navi-Finktion soll integriert sein. Bei normalem Gebrauch soll der Akku angeblich zwei Tage halten. Die Uhr soll, wie auch das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtet, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Eine offizielle Bestätigung von Microsoft gibt es vorerst noch nicht.

Telefon- und Messaging-Anzeige aug der Microsoft Smartwatch (unbestätigtes Design).

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