Microsoft verschenkt sein Büro

Microsoft verschenkt sein Büro

Sechs Millionen Nutzer für Microsoft Office 365 weltweit, in Österreich Userzahl im fünfstelligen Bereich.

Sechs Millionen Nutzer weltweit – das ist die Bilanz, ein Jahr nach der Einführung der Bürosoftware auf Mietbasis: Microsoft Office 365. In Österreich liegt die Anwender-Zahl im „guten fünfstelligen Bereich“, sagt die zuständige Produktmanagerin Alexandra Moser. Referenzen sind die Buchhandelskette Thalia, SOS Kinderdorf, das Vorarlberger Medienhaus oder die Berater von Roland Gareis.

Es könnten bald mehr werden. Denn Microsoft Österreich startet für sein Office 365 jetzt eine „Bildungs-Offensive“. Die Grundfunktionen des Cloud-Dienstes können von Bildungseinrichtungen kostenlos genutzt werden. Konkret umfasst das Mail (MS Exchange), Webkonferenzen (MS Lync) und Teamarbeitsfunktionen (MS Sharepoint). Das Basispaket ist kostenlos. Wer Sonderfunktionen braucht oder mehr als die üppig bemessenen 25 Gigabyte Speicher, zahlt extra.

Die FH Krems mit mehr als 2.000 Studenten ist eine der ersten Institutionen, die weite Teile ihrer Unterrichts-Organisation und Kommunikation über die Microsoft-Plattform abwickeln wird. „Unser Rechenzentrum wird massiv entlastet“, sagt IT-Chef der FH Markus Bamberger. „Solche Gratis-Angebote sind mittlerweile extrem wichtig für heimische Ausbildungsstätten. Wir brauchen unsere Budgets für andere elementare Dinge“.

Entscheidend für den Zuspruch vor allem seitens der professionellen Nutzer sind die Antworten auf die Sicherheits-Fragen. „Vertrauen und Transparenz ist die wichtigste Währung beim Cloud Computing“, sagt der österreichische Microsoft-Chef Georg Obermeier. Der Konzern investierte im letzten halben Jahr viel in vertrauensbildende Maßnahmen, und bietet neben den üblichen Sicherheits- und Datenschutz-Zertfikaten auch Datenschutzregeln nach EU-Verträgen – den EU Model Clauses. Seit Dezember 2011 gibt es dafür neue Verträge.

Link zum Office 365 für Bildungseinrichtungen

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