IT-Dienstleister Anexia expandiert weiter

IT-Dienstleister Anexia expandiert weiter

Vor sechs Jahren von Alexander Windbichler als Ein-Mann-Betrieb nach einem Schulprojekt gestartet, hat das Klagenfurter Unternehmen Anexia heute schon 40 Mitarbeiter und ist dem österreichischen IT-Markt längst entwachsen. Der Gründer hat aber noch lange nicht genug.

„Ich wollte einfach etwas Eigenes machen und mich nicht an Vorgaben halten müssen“, erinnert sich Alexander Windbichler an seine Motivation, eine eigene Firma zu gründen. Es war im Juni 2006, der heute 25jährige hatte soeben seinen HTL-Abschluss geschafft. Aus einem schulischen Projekt wurde gleich ein Unternehmen, das klassisches Internet-Providing und Software-Dienstleistungen anbot.

Die Nachfrage nach solchen IT-Services war zunächst im Klagenfurter Raum groß, daher nahm Windbichler schon 2007 die ersten Angestellten auf, um der ständig steigenden Nachfrage Herr zu werden. Der Erfolg überraschte sogar den Gründer, der Umsatz wuchs jedes Jahr ums Doppelte. Heute beschäftigt Anexia mehr als 40 Mitarbeiter und kommt auf einen Jahresumsatz von rund vier Millionen Euro. Und längst ist Windbichler mit seiner Firma der Region entwachsen: 60 Prozent des Geschäfts werden heute in Deutschland gemacht, 40 Prozent in Österreich und hier vor allem im Großraum Wien. Zu den Kunden zählen unter anderem Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Mazda.

Breit aufgestellt

Auch das Geschäftsfeld wurde breiter: Ein Standbein ist die Software-Entwicklung im Bereich Web und Mobile (also iOS und Android), ein zweites der IT-Services-Bereich, hier vor allem Managed Hosting. „Damit sind wir sehr breit aufgestellt“, sagt Windbichler, der selbst Eigentümer des Unternehmens ist. Die Zentrale befindet sich nach wie vor in Klagenfurt, daneben gibt es Büros in Wien, München und Köln. Die beiden Geschäftsfelder seien aber nicht isoliert zu sehen, sondern würden sich perfekt ergänzen, meint Windbichler.

Weiteres Wachstum

Was sind die nächsten Ziele des Anexia-Chefs? „Jährlich das Geschäft zu verdoppeln wie es heuer geschieht, das spielt es ab einer gewissen Größe nicht mehr“, schmunzelt Windbichler. Aber 50 bis 60 Prozent Plus sollten sich auch für nächstes Jahr ausgehen. Wichtiger ist ihm ohnedies, die Zahl der Mitarbeiter zu erhöhen. „Damit wir ein verlässlicher Partner für unsere Firmenkunden bleiben.“ Das sei gerade im IT-Bereich sehr wichtig, daher lässt Windbichler das Unternehmen auch regelmäßig vom TÜV checken und die finanzielle Stabilität bestätigen.

„Die Kunden kommen auch aktiv auf uns zu, weil sie von anderen Unternehmen über unsere Zuverlässigkeit wissen“, sagt er. Und wer weiß: Vielleicht geht sich ja doch wieder eine Verdoppelung aus. „Es ist nicht auszuschließen“, sagt Windbichler.

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