iPhone 5 kostet Apple 60 Milliarden Dollar

iPhone 5 kostet Apple 60 Milliarden Dollar

Der Kurs von Apple ist in den zweieinhalb Wochen seit der Einführung des neuen iPhone gefallen - der Konzern verliert mehr als 60 Milliarden an Marktwert.

Das neueste Modell von Apple, das iPhone 5, wurde von Kunden und Medien euphorisch empfangen; vor den Geschäften in aller Welt haben sich Schlangen gebildet - selbst wenn der Ansturm beispielsweise in Österreich mehr Medienhysterie war (etwa wegen der Gratiszeitungen, die ihrerseits das Gerät verschenken wollten und daher täglich darüber gekreischt haben).

In den Tagen rund um den Marktstart des Smartphones hat die Apple-Aktie zu einem weiteren Höhenflug angesetzt und die 700er-Marke überschritten. Seither geht es aber bergab; zuletzt lag der Kurs bei rund 635 US-Dollar. Damit hat Apple in Sachen Marktkapitalisierung in den vergangenen zweieinhalb Wochen rund 60 Milliarden Dollar eingebüßt. Am 18. September, drei Tage vor dem Start des iPhone 5, hatte das Unternehmen an der Börse einen Wert von rund 658 Milliarden Dollar. Derzeit sind es "nur" noch rund 596 Milliarden.

Gründe für den Abwärtstrend - eine ungewöhnliche Bewegung für Apple - ist unter anderem das Dilemma mit den Kartendiensten, die nicht einwandfrei funktionieren. Außerdem haben sich Experten eher verhalten über die neuen Funktionen des Handys geäußert - eine wirkliche Kaufempfehlung gab es selten. Dazu kommt die Verunsicherung über die Produktion in China: In den Foxconn-Werken gibt es immer wieder Streiks und die Arbeitsbedingungen insgesamt sind ständig für negative Schlagzeilen gut.

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