Weihnachts-Shopping: Internet umsatzstärker als Mariahilfer Straße

Weihnachts-Shopping: Internet umsatzstärker als Mariahilfer Straße

Die Umsätze im Weihnachtsgeschäft sollen heuer um 2,2 Prozent steigen. Speziell Buchhandel und Elektronik rechnen mit Zuwächsen im Online-Shopping.

Die Weihnachtsumsätze in Österreich werden heuer laut Prognose von RegionPlanZielseite rund 1,9 Milliarden Euro (inkl. Umsatzsteuer) betragen - das wäre ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber Weihnachten 2012. Als Weihnachtsgeschäft wird dabei das Umsatzplus definiert, das im Dezember zusätzlich zu einem "normalen" Monatsumsatz generiert wird. Den höchsten Anteil an Weihnachten hat der Bekleidungshandel, es folgen Elektrohandel und Lebensmittelhandel.

Immer wichtiger wird das Online-Geschäft. Zwar gibt RegioPlan keine Gesamtzahl heraus, doch es werden Anteile in den jeweiligen Branchen prognostiziert. Demnach ist der Anteil des Online-Geschäfts erwartungsgemäß im Buchhandel (28 Prozent) am höchsten, gefolgt vom Elektro- (18 Prozent) und dem Sportartikelhandel (10 Prozent). Selbst mit Kleidung werden bereits zehn Prozent der Umsätze im Internet erzielt.

Stärker als die Mariahilfer Straße

Jedenfalls wird Online schon mehr umgesetzt als auf der größten Einkaufsmeile Wiens, der Mariahilfer Straße. Und das hat keineswegs etwas mit der dortigen Fußgängerzone zu tun, die ja sehr umstritten ist . Sondern mit der steigenden Popularität des Internethandels. Die Kaufleute der Mariahilfer Straße werden jedenfalls heuer insgesamt zwischen 57 und 60 Millionen Euro im reinen Weihnachtsgeschäft umsetzen. An zweiter Stelle der Weihnachts-Meilen steht die Shopping City Süd (Vösendorf bei Wien), wo 52 Millionen mit dem Christkind umgesetzt werden. In der Wiener Innenstadt sind es immerhin noch 34 Millionen Euro.

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