Von Fußball bis Politik: Umfrage-Plattform Votinion misst Meinungen

Von Fußball bis Politik: Umfrage-Plattform Votinion misst Meinungen

Mit einer vom österreichischen IT-Dienstleister Anexia entwickelten Umfrage-Plattform soll ein Meinungsbarometer zu allen möglichen aktuellen Themen geschaffen werden.

Eine Umfrage-Plattform namens Votinion soll den „niveauvollen Meinungsaustausch über aktuelle Themen“ ermöglichen, so die Geschäftsidee dahinter. Entwickelt wurde diese vom österreichischen IT-Dienstleister Anexia, der 60 Prozent seines Umsatzes in Deutschland macht . Betrieben wird Votinion (der Name setzt sich aus den Worten Voting und Opinion zusammen) von der deutschen Green Systems, Anexia kümmert sich derzeit noch um den Aufbau, die Weiterentwicklung und Medienarbeit der Plattform.

Die Palette der Umfragen ist dabei durchaus breit: Von weltpolitischen Ereignissen über Casting-Shows im Fernsehen bis zu Fußballereignissen werden alle möglichen und unmöglichen Themen angesprochen. Die User von Votinion haben dabei die Möglichkeit, nicht nur selbst neue Umfragen zu erstellen, sondern auch Fragen direkt an andere Benutzer der Plattform zu richten. Zudem können die Umfragen anderer User bewertet und kommentiert werden.

Großes Ziel gesteckt

Laut Unternehmen wird mit dem Tool derzeit noch kein Geld verdient, die Plattform wird den Usern kostenlos zur Verfügung gestellt. Ziel sei es jedenfalls, Votinion zur bekanntesten und größten Umfrage- und Meinungsplattform überhaupt zu machen. Votinion soll auch in Zukunft kostenlos bleiben, doch es gebe schon Überlegungen, wie damit Geld verdient werden kann.

5000 Votes pro Tag

Und wie hoch ist die Resonanz bei den Umfragen? Das hängt naturgemäß von der Umfrage selbst ab, durchschnittlich werden aber pro Tag auf der Plattform rund 5000 Stimmen abgegeben, bei Top-Fragen werden innerhalb weniger Minuten oft mehr als 200 Stimmen gezählt.

Votinion soll aber keine klassische Social-Media-Plattform sein oder werden, sondern User als ergänzendes Instrument zur Verfügung stehen. Das Ziel: Erste Anlaufstelle für das Einfangen diverser Meinungen werden. Daher ist die Zielgruppe auch recht breit, es soll für jeden etwas Passendes dabei sein.

Wirtschaft

Mateschitz und Benko checken bei Checkrobin ein

Technik

Twitter verschärft Regeln gegen Hetze und Gewaltandrohungen

Wirtschaft

Druck auf Booking.com wegen Preisklauseln