Studie: Exporte aus Online-Handel werden sich bis 2020 verfünffachen

Studie: Exporte aus Online-Handel werden sich bis 2020 verfünffachen

Acht Prozent aller online verkauften Produkte gehen ins Ausland. Bis 2020 soll sich das Volumen beim grenzüberschreitenden Internet-Shopping von 19 auf 96 Milliarden Euro steigen.

Der Online-Handel boomt und macht immer weniger an den Staatsgrenzen Halt. Bis 2020 werde sich das Volumen bei den Exporten in den sechs wichtigsten Märkten für den elektronischen Handel verfünffachen und auf 96 Milliarden Euro steigen, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung OC&C und dem Internet-Konzern Google. Derzeit liege der Wert des grenzüberschreitenden Online-Handels in Deutschland, den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Skandinavien bei 19 Milliarden Euro - dies entspreche acht Prozent des gesamten Online-Handels.

Die Studie zeigt weiter, dass die Exportnation Deutschland noch Wachstumspotenzial hat: Mit einem Überschuss von 13 Millionen Euro im grenzüberschreitenden E-Commerce belegen deutsche Online-Händler lediglich den dritten Platz hinter den USA und Großbritannien. Beste Kunden der Deutschen sind dabei die Franzosen, während die Deutschen am liebsten in den USA und Großbritannien online shoppen.

Führende Internet-Händler sind der Studie zufolge unangefochten eBay und Amazon gefolgt vom deutschen Internet-Modeversand Zalando. Im Bereich der Sport- und Luxusmarken schaffen es die deutschen Marken Adidas, Puma, Montblanc und Hugo Boss unter die Top15. Für die Studie befragt wurden 1500 Händler aus sechs Ländern.

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